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Großer Einsatz am Bahnhof Münster

Die Bundespolizei und Polizei Münster führten einen Schwerpunkteinsatz durch, um Kriminalität zu bekämpfen und das Sicherheitsgefühl zu steigern.

Foto: unsplash

Münster (ost)

Zusammen mit dem Polizeipräsidium Münster führte die Bundespolizei am Dienstagnachmittag (22. September) einen weiteren Schwerpunkteinsatz im Hauptbahnhof Münster und Umgebung des Bahnhofs durch.

Das Ziel war es, polizeiliche Maßnahmen zur Bekämpfung von Straftaten im Bahnbereich, Drogenkriminalität sowie zur Kontrolle der Waffen- und Messerverbotszone durchzuführen.

Zwischen 15:00 und 20:00 Uhr wurden sieben Platzverweise ausgesprochen und insgesamt 215 Personen kontrolliert. Dabei wurden zwei Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz festgestellt und zwei Messer sichergestellt. Außerdem wurde ein gestohlenes Kinderfahrrad bei einem 25-jährigen Mann beschlagnahmt.

Bei der Kontrolle eines 30-jährigen marokkanischen Staatsangehörigen stellte sich heraus, dass er sich illegal im Bundesgebiet aufhält. Gegen zwei Männer wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet, weil sie mit ihren E-Scootern durch den Hauptbahnhof fuhren.

“Die konsequente Intervention unserer Einsatzkräfte gegen Straftäter und Störer unterstreicht unser strategisches Ziel, entschieden gegen die Kriminalität am Bahnhof vorzugehen. Auch zukünftig werden wir gemeinsam Schwerpunkteinsätze durchführen, um das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger im und um den Bahnhof spürbar zu verbessern”, so der stellvertretende Leiter der Bundespolizeiinspektion Münster, Polizeioberrat Alexander Schwoy.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63.352 auf 65.532. Die Anzahl der Verdächtigen sank leicht von 56.367 auf 57.879. Unter den Verdächtigen waren 49.610 Männer und 6.757 Frauen im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 51.099 Männer und 6.780 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16.655 im Jahr 2022 auf 18.722 im Jahr 2023. Im Jahr 2023 hatte Nordrhein-Westfalen die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

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