Die Polizei Rhein-Sieg-Kreis hat fünf Tatverdächtige im Alter von 12 bis 15 Jahren identifiziert. Nach Durchsuchungen wurden Beweismittel gefunden.
Grundschule-Einbruch: Polizei ermittelt fünf Tatverdächtige

Troisdorf (ost)
Im ersten August brachen Unbekannte in eine Grundschule in der Kriegsdorfer Straße in Troisdorf-Spich ein und verursachten Schäden. Der geschätzte Sachschaden beläuft sich auf über 400.000 Euro (siehe Pressemeldung: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/65853/6331139).
Die Ermittlungen wurden vom Kriminalkommissariat 3 der Polizei Rhein-Sieg-Kreis übernommen. Am frühen Freitagmorgen (14. August) wurden vier Wohnungen in Troisdorf von den Ermittlern durchsucht. Die Maßnahmen richteten sich gegen die fünf Verdächtigen im Alter von 12 bis 15 Jahren. Bei den Durchsuchungen wurden Beweismittel gefunden, die mit dem Einbruch in Verbindung stehen könnten.
Alle Verdächtigen wurden zur weiteren polizeilichen Untersuchung auf die Polizeiwache gebracht.
Nach Abschluss der ersten Ermittlungen wurden die minderjährigen Verdächtigen ihren Eltern übergeben. Das Ermittlungsverfahren läuft weiter.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 auf 3.616. Die Anzahl der Verdächtigen sank jedoch von 2.789 auf 3.069. Von den Verdächtigen waren 2.344 männlich, 445 weiblich und 1.196 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten Einbruchsfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 27.061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt








