Ein Pkw hat sich an einer Auffahrt der A 33 überschlagen. Der Beifahrer beschuldigt einen unbekannten schwarz gekleideten Fahrer.
Gütersloh: Auto überschlägt sich auf A 33 – Beifahrer beschuldigt unbekannten Fahrer

Bielefeld (ost)
Ein 44-jähriger Mann aus Gütersloh gab an, am Sonntag, den 26.07.2026, als Beifahrer in einem Auto gesessen zu haben, das sich bei einem Unfall an einer Auffahrt der A 33 bei Halle (Westfalen) überschlagen hat. Der unbekannte Fahrer, der schwarz gekleidet war, soll zu Fuß auf der A 33 verschwunden sein.
Um 02:30 Uhr wurde der Polizei ein Seat Leon gemeldet, der in der Auffahrt in Richtung Osnabrück auf dem Dach lag. Polizeibeamte aus Gütersloh und Autobahnpolizisten trafen den 44-Jährigen an der Unfallstelle an. Laut seinen Angaben hatte er als Beifahrer im Auto geschlafen und wollte nicht gefahren sein. Der Mann, der leichte Verletzungen erlitten hatte, wurde von Rettungssanitätern in ein Krankenhaus im Kreis Gütersloh gebracht.
Die Polizeibeamten konnten den beschriebenen unbekannten Autofahrer im Bereich der Anschlussstelle Halle (Westfalen) nicht finden. Um zu überprüfen, ob der 44-Jährige möglicherweise doch der Fahrer des Autos war, sicherten die Beamten das Fahrzeug und die Kleidung des Mannes und ordneten eine Blutprobe an.
Die Schäden am Seat, die auf 6.000 Euro geschätzt wurden, wurden von den Autobahnpolizisten als Totalschaden eingestuft.
Bitte geben Sie Hinweise zu diesem Unfall an das Verkehrskommissariat 1 des Polizeipräsidiums Bielefeld unter: 0521/545-0
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon entfallen 63.250 Unfälle auf Personenschäden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschäden machen 13.559 Unfälle oder 2,13% aus, während Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel nur 3.764 Fälle oder 0,59% ausmachen. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 556.792 Fälle oder 87,36%. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Tote, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








