Eine 17-jährige Jugendliche wurde am Montagmorgen an einer Bushaltestelle angegriffen. Der Täter flüchtete nach dem Vorfall in Richtung Friedrich-Ebert-Straße.
Gütersloh: Polizei ermittelt nach versuchtem Raub

Gütersloh (ost)
Gütersloh (MK) – Am Montagmorgen (09.03.) hat die Polizei Gütersloh Kenntnis von einem versuchten Raub an der Kaiserstraße erhalten und ermittelt nun gegen einen unbekannten Verdächtigen.
Um 08.35 Uhr stand eine 17-jährige Jugendliche an einer Bushaltestelle vor einer Gaststätte an der Kaiserstraße, in der Nähe des ZOB. Ein unbekannter Mann näherte sich ihr vom ZOB her. Plötzlich und ohne ein Wort schlug der Mann der Jugendlichen gegen den Körper und versuchte, ihren Rucksack zu stehlen. Die 17-Jährige machte lautstark auf sich aufmerksam und verteidigte sich, so dass der Unbekannte sofort von ihr abließ. Danach flüchtete er in Richtung Friedrich-Ebert-Straße.
Der Mann wurde als etwa 40 Jahre alt und ungefähr 1,70 Meter groß beschrieben. Außerdem trug er einen Drei-Tage-Bart.
Die Polizei bittet Zeugen, die den versuchten Raub beobachtet haben oder Hinweise auf den beschriebenen Täter geben können, sich zu melden. Hinweise nimmt die Polizei Gütersloh unter der Telefonnummer 05241 869-0 entgegen.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 signifikant an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 auf 7478. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 8073 auf 9103. Davon waren 7238 männliche Verdächtige und 835 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 8213 männliche und 890 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3590 auf 4163. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.270 | 12.625 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 6.473 | 7.478 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.073 | 9.103 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.238 | 8.213 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 835 | 890 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.590 | 4.163 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 458 auf 596 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 60 auf 75 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten registrierten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








