Nach intensiven Ermittlungen sitzen zwei Tatverdächtige in Untersuchungshaft, nachdem sie Bargeld erbeutet hatten.
Gütersloh: Polizei klärt Raub auf Tankstelle am Nordring auf

Gütersloh (ost)
In Gütersloh (MK) haben am Samstagabend (15.08.) drei vermummte Täter gemeinsam eine Tankstelle am Nordring überfallen und Bargeld erbeutet. Nach sofortigen und intensiven Ermittlungen ist es den Kriminalbeamten der Polizei Gütersloh gelungen, den bewaffneten Raub in den folgenden Tagen aufzuklären. Zwei der drei Verdächtigen befinden sich nun in Untersuchungshaft.
Schon am Montag (17.08.) gab es konkrete Hinweise auf einen dringend tatverdächtigen 18-jährigen Gütersloher. Da er angeblich im Besitz der Schusswaffe war, führte ein Spezialeinsatzkommando noch am selben Abend einen Zugriff an seiner Wohnadresse durch und nahm den ersten Verdächtigen vorläufig fest. Die Schusswaffe, eine Luftpistole, wurde dabei sichergestellt. Am Dienstag (18.08.) wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bielefeld und nach Entscheidung eines Haftrichters am Amtsgericht Gütersloh die Untersuchungshaft für den Gütersloher verhängt.
Im Zuge der weiteren Ermittlungen verdichtete sich der Verdacht gegen die Mittäter. Es handelte sich um zwei 17-jährige Gütersloher. Da auch bei einem der Jugendlichen Haftgründe vorlagen, wurde der Gütersloher unverzüglich am Dienstag an seiner Wohnadresse vorläufig festgenommen. Am Mittwoch (19.08.) ordnete ein Haftrichter am Amtsgericht Gütersloh auch für den 17-Jährigen Untersuchungshaft an.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 im Jahr 2022 auf 7478 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 8073 im Jahr 2022 auf 9103 im Jahr 2023. Unter den Verdächtigen waren 7238 Männer und 835 Frauen im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 8213 Männer und 890 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 3590 im Jahr 2022 auf 4163 im Jahr 2023. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland, die höhere Raubüberfallraten verzeichneten, bleibt Nordrhein-Westfalen mit 12625 Fällen im Jahr 2023 jedoch eine der am stärksten betroffenen Regionen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.270 | 12.625 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 6.473 | 7.478 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.073 | 9.103 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.238 | 8.213 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 835 | 890 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.590 | 4.163 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle von Mord registriert, wobei 357 Fälle aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer und 60 Frauen. 206 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Mordfälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 671 Verdächtige, darunter 596 Männer und 75 Frauen. 310 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 – 470 – zeigt sich, dass Nordrhein-Westfalen eine ähnlich hohe Anzahl von Mordfällen aufweist.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








