Ein unbekannter Räuber erbeutete Bargeld mit einer Pistole und flüchtete in Richtung Bahnhof. Die Polizei sucht Zeugen.
Gütersloh: Raub in Wettbüro

Gütersloh (ost)
Rheda-Wiedenbrück (FK) – Am Montagabend (27.07., 20.17 Uhr) wurde die Polizei über einen Überfall in einem Wettbüro an der Bahnhofstraße informiert. Es stellte sich heraus, dass kurz zuvor ein bisher unbekannter Täter das Geschäft betreten hatte und sofort mit einer silber-schwarzen Pistole in der Hand die Herausgabe von Bargeld verlangte. Der Mann bedrohte einen Mitarbeiter mit der Waffe.
Der Täter verließ das Wettbüro mit seiner Beute. Er flüchtete in Richtung Bahnhof.
Die Beschreibung des Unbekannten lautet wie folgt: Circa 170cm groß und dunkel gekleidet. Sein Gesicht war teilweise mit einem schwarzen Tuch oder einer Sturmhaube bedeckt.
Die Polizei hat die Ermittlungen zu dem Überfall aufgenommen. Ob es Verbindungen zu Raubüberfällen an Tankstellen in der Umgebung gibt, wird im Rahmen der Ermittlungen untersucht. Es werden Zeugen gesucht. Wer kann Informationen zu Beobachtungen rund um den Tatort machen? Wer hat verdächtige Personen an der Bahnhofstraße oder in der Umgebung gesehen? Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer der Vermittlung 05241 869-0 entgegen.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es 2023 bereits 12625 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der gelösten Fälle ebenfalls zunahm, stieg die Anzahl der Verdächtigen noch stärker an. Im Jahr 2023 gab es insgesamt 9103 Verdächtige, darunter 8213 Männer, 890 Frauen und 4163 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen die höchste Anzahl an Raubüberfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.270 | 12.625 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 6.473 | 7.478 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.073 | 9.103 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.238 | 8.213 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 835 | 890 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.590 | 4.163 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Besonders auffällig ist die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen, die von 206 im Jahr 2022 auf 310 im Jahr 2023 anstieg. Im Vergleich dazu hatte die Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








