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Gütersloh: ROADPOL Kontrollwoche „2-Wheelers“

Zahlreiche Zweiräder im Kreis Gütersloh kontrolliert. Der Verkehrsdienst führte einen Schwerpunkteinsatz zur Verkehrssicherheit von Motorrad-, Rad-, E-Bike- und E-Scooter-Fahrern durch.

Foto: Depositphotos

Gütersloh (ost)

Im Rahmen der europaweiten ROADPOL-Kontrollwoche „2-Wheeler“ hat der Verkehrsdienst der Kreispolizeibehörde Gütersloh am Dienstag (02.06.) einen Schwerpunkteinsatz durchgeführt.

Ein spezielles Augenmerk lag auf der Verkehrssicherheit von Motorrad-, Rad-, E-Bike- und E-Scooter-Fahrern. Geprüft wurden Fahrweise, Sichtbarkeit und Zustand der Fahrzeuge. All dies hat einen erheblichen Einfluss auf die Verkehrssicherheit.

Im gesamten Kreisgebiet wurden am Dienstag über 60 Verstöße festgestellt. 23 Radfahrer und E-Biker wurden erwischt, die auf der falschen Straßenseite unterwegs waren. Die Nutzung von Wegen in entgegengesetzter Richtung stellt immer wieder ein hohes Risiko im Straßenverkehr dar – insbesondere für den sogenannten Geisterradler selbst! Dabei kommt es oft zu schwersten Verletzungen. Es gilt grundsätzlich das Rechtsfahrgebot. Nur Verkehrszeichen können dies aufheben oder einschränken.

Zusätzlich wurden Verstöße aufgrund von Handy-Nutzung während der Fahrt, Verstöße gegen die Vorfahrt und Verstöße gegen die Versicherungspflicht geahndet.

Neben der europaweiten Kontrollwoche beschäftigt sich die Polizei Gütersloh im Rahmen der Aktion Radschlag mit repressiven und präventiven Maßnahmen zur Bekämpfung von Verkehrsunfällen mit Rad-, E-Bike- und E-Scooter-Fahrern. Neben den täglichen Kontrollen finden auch regelmäßig Schwerpunktkontrollen statt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63250 Unfälle mit Personenschaden, was 9.92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13559 Fälle aus, was 2.13% ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3764 Fällen registriert, was 0.59% aller Unfälle entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556792 Fälle, was 87.36% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55296 Unfälle (8.68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17437 Unfälle (2.74%) und auf Autobahnen 6889 Unfälle (1.08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die der Schwerverletzten 11172 und die der Leichtverletzten 68000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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