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Gütersloh: Schwerverletzte bei Unfall auf der B64

Drei Personen wurden schwer verletzt, zwei blieben unverletzt. Die Unfallstelle war mehrere Stunden gesperrt.

Foto: unsplash

Paderborn (ost)

Um etwa 7.44 Uhr ereignete sich auf der B64 zwischen dem George-Marschall-Ring und der Warburger Straße ein Überholunfall mit fünf beteiligten Fahrzeugen. Drei Personen wurden schwer verletzt, zwei blieben unverletzt.

Laut aktuellen Informationen waren an dem Unfall ein 27-jähriger Opel-Fahrer aus dem Kreis Gütersloh, ein VW Golf mit einem 47-jährigen Fahrer aus Paderborn sowie ein Honda aus dem Kreis Gütersloh mit einem 27-jährigen Fahrer beteiligt. Außerdem waren eine 52-jährige Frau am Steuer eines Kia und ein geparkter Baustellenkran am Fahrbahnrand beteiligt.

Die Fahrer des VW Golf, des Honda und des Opel wurden schwer verletzt und in Krankenhäuser in Paderborn gebracht. Die Fahrerin des Kia und der 52-jährige Kranführer blieben unverletzt.

Die Unfallstelle war bis 11.20 Uhr gesperrt, das Verkehrsunfallaufnahmeteam der Polizei war vor Ort. Die Staatsanwaltschaft ordnete die Sicherstellung des Handys des Opel-Fahrers an, die Ermittlungen zum Unfallhergang laufen. Der Sachschaden beläuft sich auf 35.000 Euro.

Kurz darauf kam es etwa 20 Meter entfernt zu einem Auffahrunfall als Folge des vorherigen Unfalls, an dem drei Fahrzeuge beteiligt waren, es gab keine Verletzten. Der dritte Unfall ereignete sich in der Nähe von Dahl – ebenfalls auf der B64. Bei Ankunft der Rettungskräfte waren die Unfallbeteiligten jedoch nicht mehr vor Ort.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 Fälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Fälle (1,08%). Bei den Verkehrsunfällen gab es insgesamt 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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