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Gütersloh: Verkehrskontrolle endet in Widerstand und Blutprobenabnahme

Ein 39-jähriger Mann aus Halle entzog sich einer Verkehrskontrolle und filmte die Polizei mit seinem Mobiltelefon, bevor er nach Blutprobenentnahme festgenommen wurde.

Foto: Depositphotos

Gütersloh (ost)

Steinhagen (MS) – Am Donnerstagabend (30.07., 19:30 Uhr) entkam ein 39-jähriger Mann aus Halle (Westf.) auf der Haller Straße einer allgemeinen Verkehrskontrolle, indem er sein Fahrzeug beschleunigte und davonfuhr, als er den Streifenwagen sah.

Kurz darauf wurde er an der Kreuzung Bahnhofstraße/Waldbadstraße im Ortsteil Amshausen gestoppt. Der 39-Jährige widersetzte sich den Anweisungen der Polizeibeamten und begann, sie mit seinem Handy zu filmen. Da er auch auf Aufforderung nicht aufhörte, wurde ein Gerichtsbeschluss zur Beschlagnahmung seines Handys erwirkt.

Der 39-Jährige schien unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln zu stehen. Er lehnte einen Drogenvortest ab, daher wurde eine Blutprobe angeordnet. Erst nach erheblichem Widerstand ließ sich der Haller aus seinem Auto führen und wurde unter Anwendung einfacher körperlicher Gewalt zu Boden gebracht und fixiert. Auf der Polizeiwache wurde ihm schließlich vom diensthabenden Arzt eine Blutprobe entnommen.

Bei der folgenden Durchsuchung des Autos des Mannes fanden die Beamten Cannabis.

Gegen den 39-Jährigen wurde ein Strafverfahren basierend auf den gesamten Feststellungen eingeleitet. Die Weiterfahrt wurde ihm untersagt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 2022 56367, wobei 49610 männliche und 6757 weibliche Verdächtige waren. Im Jahr 2023 waren es insgesamt 57879 Verdächtige, darunter 51099 Männer und 6780 Frauen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 auf 18722. Trotz des Anstiegs der Drogenfälle in Nordrhein-Westfalen bleibt die Region mit den meisten registrierten Fällen in Deutschland im Jahr 2023.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

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