Mehrere Diebstähle von Geldbörsen und Portemonnaies in verschiedenen Geschäften. Polizei gibt Sicherheitstipps zum Schutz vor Taschendieben.
Gummersbach: Taschendiebe im Kreisgebiet

Hückeswagen; Radevormwald; Gummersbach; Bergneustadt (ost)
Ende Februar gab es mehrere Taschendiebstähle im Kreisgebiet. Eine 80-jährige Frau aus Hückeswagen war am Freitag (27. Februar) gegen 11 Uhr in einem Discounter am Graf-Arnold-Platz in Hückeswagen einkaufen. Sie legte eine Leinentasche mit ihrem Geldbeutel in den Einkaufswagen. An der Kasse bemerkte sie, dass die Leinentasche verschwunden war.
In Radevormwald wurde einer 85-jährigen Frau die Geldbörse gestohlen. Sie war am Freitag (27. Februar) zwischen 15 und 16 Uhr in mehreren Geschäften in der Schloßmacherstraße. Als sie in einem Geschäft etwas kaufen wollte, stellte sie fest, dass ihre Geldbörse aus dem Korb an ihrem Rollator fehlte. Einer 83-jährigen Frau aus Radevormwald wurde ebenfalls am Freitag beim Einkaufen die Geldbörse entwendet. Sie hatte ihre Geldbörse in einer offenen Einkaufstasche verstaut, die sie unter ihrem Arm trug. Am Ein-/Ausgang eines Bekleidungsgeschäfts bemerkte sie gegen 13 Uhr eine Bewegung an der Tasche. Ihr Geldbeutel war weg. Sie sah noch eine Frau in ihrer Nähe. Die Unbekannte war etwa 60 bis 65 Jahre alt, 160 bis 170 cm groß und hatte ein osteuropäisches Aussehen. Die Frau hatte dunkelbraune, mittellange Haare und trug einen weiten dunkelgrünen Mantel.
Ein 46-jähriger Mann aus Reichshof kaufte am Freitag (27. Februar) zwischen 13 Uhr und 13:30 Uhr in einem Discounter in der Beckestraße in Gummersbach ein. Im Supermarkt wurde er von einem Unbekannten angesprochen, der ihm sehr nahe kam. An der Kasse zahlte er mit seinem Handy. Erst bei der Arbeit bemerkte er, dass sein Geldbeutel fehlte. Der unbekannte Mann war etwa 65 Jahre alt, ungefähr 170 cm groß und hatte eine hohe Stirn und kurze, graue Haare. Er trug eine graue Jacke und hatte eine schlanke Figur.
Zwischen 11 Uhr und 11:30 Uhr am Freitag (27. Februar) wurde einer 85-jährigen Frau aus Bergneustadt die Geldbörse gestohlen. Die Frau war zur Tatzeit in einem Discounter in der Innenstadt einkaufen.
Eine 40-jährige Frau aus Gummersbach bemerkte den Verlust ihrer Geldbörse, nachdem sie am Samstag (28. Februar) zwischen 13:30 und 14:20 Uhr in einem Bekleidungsgeschäft in der Stadionstraße in Bergneustadt einkaufen war. Sie hatte ihre Geldbörse in ihrem Rucksack verstaut.
Die Polizei empfiehlt, Geldbörsen und Handys in Innentaschen der Kleidung zu verstauen. Diese sollten idealerweise mit einem Reißverschluss gesichert sein.
Hinweise nimmt die Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 02261 8199-0 oder der E-Mail-Adresse poststelle.oberbergischer-kreis@polizei.nrw.de entgegen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Taschendiebstählen in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Taschendiebstahlraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 37.321 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 39.519 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der gelösten Fälle von 1980 auf 2725 stieg, blieb die Anzahl der Verdächtigen mit 1897 relativ konstant. In Nordrhein-Westfalen wurden im Jahr 2023 insgesamt 1520 nicht-deutsche Verdächtige erfasst. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten Taschendiebstahlsfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 39519 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 37.321 | 39.519 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.980 | 2.725 |
| Anzahl der Verdächtigen | 1.633 | 1.897 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.175 | 1.442 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 458 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.284 | 1.520 |
Quelle: Bundeskriminalamt








