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Gummersbach: Vorsicht vor Taschendieben

Taschendiebstähle nehmen zu, besonders in Supermärkten. Polizei rät zu Vorsicht und sicherem Verstauen von Wertgegenständen.

Foto: Depositphotos

Gummersbach (ost)

Am Dienstag (26. Mai) zwischen 17:30 Uhr und 18 Uhr, kaufte eine 84-jährige Frau aus Gummersbach in einem Discountermarkt in der Krummenohler Straße ein. Während sie einkaufte, stieß sie mit einem Mann im Alter von etwa 50 bis 60 Jahren zusammen. Als die ältere Dame an der Kasse bezahlen wollte, bemerkte sie, dass ihre Geldbörse verschwunden war.

Es kommt oft vor, dass Diebe die Unaufmerksamkeit von Menschen in Momenten wie einer flüchtigen Berührung oder einem kurzen Stoß ausnutzen, um schnell an ihre Beute zu gelangen. Die Polizei rät dazu, Geldbörsen, Brieftaschen oder Handys am besten in verschlossenen Innentaschen der Kleidung aufzubewahren.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Taschendiebstählen in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Taschendiebstahlraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 37.321 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 39.519 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der gelösten Fälle ebenfalls zunahm, stieg auch die Anzahl der Verdächtigen von 1.633 im Jahr 2022 auf 1.897 im Jahr 2023. Besonders auffällig ist, dass die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen von 1.284 im Jahr 2022 auf 1.520 im Jahr 2023 stieg. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region mit den meisten gemeldeten Taschendiebstählen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 39.519 Fälle.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 37.321 39.519
Anzahl der aufgeklärten Fälle 1.980 2.725
Anzahl der Verdächtigen 1.633 1.897
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.175 1.442
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 458 455
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.284 1.520

Quelle: Bundeskriminalamt

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