Ein 42-Jähriger griff seine getrennt lebende Ehefrau mit einem Messer an. Die Staatsanwaltschaft wertet die Tat als versuchten Mord.
Häusliche Gewalt: Tatverdächtiger in Untersuchungshaft

Bochum (ost)
Ein Mann aus Bochum, 42 Jahre alt, griff seine getrennt lebende Ehefrau, 48 Jahre alt, mit einem Messer an. Die Polizei hat ihn kurz danach festgenommen. Die Staatsanwaltschaft betrachtet die Tat als versuchten Mord.
Das Paar hatte sich vor Kurzem getrennt. Während eines Streits attackierte der Mann seine Ehefrau in ihrer Wohnung an der Ecke Wattenscheider Straße und Cheruskerstraße in Bochum-Mitte am Montag, den 2. Februar, mit einem Messer. Die Frau erlitt eine leichte Verletzung an der Hand, floh aus der Wohnung und rief die Polizei. Die Beamten nahmen den Tatverdächtigen, der der Polizei nicht bekannt war, kurz darauf fest und beschlagnahmten das Messer.
Ein Richter ordnete die Untersuchungshaft für den 42-jährigen Mann an.
Die Staatsanwaltschaft hat eine Mordkommission mit den weiteren Ermittlungen beauftragt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wobei 357 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 Nicht-Deutsche. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 – 470 Fälle – zeigt sich, dass Nordrhein-Westfalen eine ähnlich hohe Anzahl an Mordfällen verzeichnete.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








