Ein deutscher Staatsangehöriger wurde von der Bundespolizei am Bochumer Hauptbahnhof verhaftet. Er muss eine Restfreiheitsstrafe von 194 Tagen wegen Diebstahls und Drogenvergehen verbüßen.
Haftbefehl am Hauptbahnhof Bochum

Bochum (ost)
Am 27. Mai wurde ein deutscher Staatsbürger am Hauptbahnhof Bochum von Bundespolizisten kontrolliert. Es lag ein offener Haftbefehl gegen ihn vor.
Um 17:15 Uhr überprüften die Polizeibeamten den 38-Jährigen. Bei der Überprüfung seiner Daten in den polizeilichen Fahndungssystemen stießen sie auf einen Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Bochum. Das Amtsgericht Bochum hatte ihn wegen Diebstahls in 12 Fällen und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz zu einer Haftstrafe von einem Jahr und zehn Monaten verurteilt. Er musste noch eine Reststrafe von 194 Tagen absitzen.
Die Polizeikräfte nahmen den obdachlosen Mann fest und brachten ihn anschließend in eine Justizvollzugsanstalt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 73.917 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63.352 auf 65.532. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 2022 56.367 und stieg im Jahr 2023 auf 57.879. Von den Verdächtigen waren 49.610 männlich und 6.757 weiblich. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16.655 im Jahr 2022 auf 18.722 im Jahr 2023. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten aufgezeichneten Drogenfälle mit 73.917.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








