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Haftbefehl nach Messerattacke in Bonn-Kessenich

Ein 25-jähriger Mann verletzte seine Schwester schwer, Haftbefehl wegen versuchten Mordes erlassen.

Foto: Depositphotos

Bonn (ost)

In der Nacht von Montag auf Dienstag (18.08.2026) wurde eine 27-jährige Frau in einem Zimmer eines Mehrfamilienhauses in der Hausdorffstraße in Bonn-Kessenich schwer verletzt, nachdem sie von ihrem 25-jährigen Bruder mit einem Messer attackiert wurde (siehe unsere Pressemitteilung vom 18.08.2026, 11:13 Uhr: (https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/7304/6335510).

Während seiner Befragung am Dienstag hat der 25-jährige Verdächtige den Ablauf des Vorfalls zugegeben. Die 27-jährige Frau, deren Zustand als stabil beschrieben wird, konnte ebenfalls von der Mordkommission zu den Ereignissen befragt werden.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bonn wurde der Beschuldigte am Mittwochnachmittag einem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ einen Haftbefehl wegen des Verdachts des versuchten Mordes. Die Ermittlungen sind noch im Gange.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei der Großteil männlich war. Im Jahr 2023 gab es 596 männliche Verdächtige im Vergleich zu 60 weiblichen Verdächtigen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Obwohl die Mordrate in Nordrhein-Westfalen gestiegen ist, bleibt die Region mit den meisten aufgezeichneten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 bei 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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