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Haftbefehl nach versuchtem Tötungsdelikt in Hattingen

Der 54-jährige Tatverdächtige wurde wegen versuchten Totschlags festgenommen. Das Opfer, sein Bruder, schwebt weiterhin in Lebensgefahr.

Foto: Depositphotos

Hattingen (ost)

Im Zusammenhang mit dem versuchten Tötungsdelikt in Hattingen (https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/30835/6343155) wurde der 54-jährige Verdächtige am Dienstag, dem 01.09.2026, vor einem Haftrichter beim Amtsgericht Essen vorgeführt. Der Richter erließ einen Haftbefehl gegen den Mann aufgrund des versuchten Totschlags. Der Verdächtige ist der Bruder des 61-jährigen Opfers. Es wird angenommen, dass der 54-Jährige bei der Tat eine Axt benutzt hat. Das 61-jährige Opfer wird weiterhin in einer Spezialklinik behandelt und schwebt nach wie vor in Lebensgefahr. Zu diesem Zeitpunkt können keine weiteren Informationen gegeben werden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle von Mord aufgezeichnet, wobei 357 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der aufgezeichneten Fälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 671 Verdächtige, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten aufgezeichneten Mordfälle in Deutschland mit insgesamt 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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