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Haftbefehle am Airport Weeze

Die Bundespolizei vollstreckte zwei Haftbefehle am Flughafen Niederrhein in Weeze. Ein Reisender konnte Haftstrafe durch Geldstrafe abwenden, ein anderer wurde verhaftet und ins Gefängnis gebracht.

Foto: Depositphotos

Kleve – Weeze (ost)

Am Donnerstag, den 12. März 2026, führte die Bundespolizei am Flughafen Niederrhein in Weeze die Vollstreckung von zwei Haftbefehlen durch.

Während der grenzpolizeilichen Kontrolle eines Fluges nach Tanger überprüfte die Bundespolizei am Morgen die Identität eines 31-jährigen Türken. Es stellte sich heraus, dass der Reisende aufgrund eines Haftbefehls der Staatsanwaltschaft Wiesbaden wegen Gefährdung des Straßenverkehrs gesucht wurde. Der Verurteilte zahlte vor Ort die fällige Geldstrafe in Höhe von 1720,0 Euro sowie offene Vollstreckungskosten von 340,80 Euro an die Bundespolizei und konnte somit die drohende 172-tägige Haftstrafe vermeiden. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen durfte der Mann seine Reise fortsetzen.

Ein 40-jähriger Deutscher wurde von der Bundespolizei am Donnerstagnachmittag nach der Ankunft eines Fluges aus Thessaloniki kontrolliert. Bei der Überprüfung der Personalien stellte sich heraus, dass der Reisende aufgrund eines Haftbefehls der Staatsanwaltschaft Mönchengladbach wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz gesucht wurde. Der Verurteilte wurde daraufhin vor Ort festgenommen und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen zur Verbüßung der verbleibenden 21-tägigen Freiheitsstrafe ins Gefängnis nach Kleve gebracht.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden insgesamt 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wovon 63.352 Fälle aufgeklärt werden konnten. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 56.367, wobei 49.610 männliche und 6.757 weibliche Verdächtige waren. 16.655 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der aufgezeichneten Fälle auf 73.917, wobei 65.532 Fälle gelöst werden konnten. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 57.879, darunter 51.099 Männer und 6.780 Frauen. 18.722 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich zu der Region mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023 – 73.917 – bleibt Nordrhein-Westfalen weiterhin eine der Regionen mit den höchsten Drogenraten im Land.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

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