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Hagen: 18-Jährige entzieht sich Kontrolle

Eine 18-jährige Hagenerin verursachte zwei Verkehrsunfälle unter Drogeneinfluss, nachdem sie sich einer Kontrolle entzogen hatte.

Foto: Depositphotos

Hagen (ost)

Am späten Montagabend (24.08.2026) hat eine junge Frau aus Hagen mit ihrem Seat Mii einer Kontrolle entzogen und danach zwei Verkehrsunfälle verursacht. Vorher hat ein Zeuge über den Polizeinotruf eine Autofahrt einer 18-jährigen Fahrerin ohne Führerschein gemeldet. Zur gleichen Zeit wurde die Frau gegen 23.30 Uhr an der Bahnhofshinterfahrung angehalten. Eine Polizistin gab ihr Anhaltezeichen und winkte sie heran. Zuerst hat sie ihre Geschwindigkeit reduziert, dann aber plötzlich beschleunigt und ist in Richtung Innenstadt gefahren. In der Körnerstraße haben Polizeibeamte den flüchtenden Seat gesehen. Die Fahrerin bog ab und fuhr über einen schmalen Fußweg hinter einem Berufskolleg. Sie hat eine Gebäudewand der Schule berührt, ist aber weiter durch den Volmepark gefahren. An der Kreuzung Rathausstraße/Holzmüllerstraße haben die Polizisten das verunfallte Fahrzeug wieder entdeckt. Der betrunkene Beifahrer hat versucht zu fliehen, wurde aber gestoppt. Die Fahrerin war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr am Unfallort.

Die Ermittlungen haben zum Aufenthaltsort der Fahrerin geführt. Wenig später haben Polizeibeamte die junge Frau vor einem Hauseingang gefunden. Sie haben einen freiwilligen Drogenspeicheltest durchgeführt, der positiv auf verschiedene Substanzen ausfiel. Außerdem hat die Frau zugegeben, nach dem Unfall mit ihrem Auto auf einem E-Scooter davongefahren zu sein. Es wurde eine Blutprobe entnommen, ihr Handy und das Auto wurden sichergestellt. Die unverletzte 18-Jährige wurde danach entlassen. Das Verkehrskommissariat hat die Ermittlungen übernommen. (rei)

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 56367 auf 57879, wobei der Anteil der männlichen Verdächtigen mit 51099 höher war als der der weiblichen Verdächtigen mit 6780. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 auf 18722. Trotz des Anstiegs bleibt Nordrhein-Westfalen nicht die Region mit den meisten registrierten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023, da in einer anderen Region 73917 Fälle verzeichnet wurden.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle, nämlich 556.792, waren übrige Sachschadensunfälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Bezogen auf die Ortslage ereigneten sich 55.296 Unfälle innerorts (8,68%), 17.437 außerorts (2,74%) und 6.889 auf Autobahnen (1,08%). Insgesamt gab es 450 Tote, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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