Ein 20-jähriger wurde ohne Führerschein und unter Drogeneinfluss beim Autofahren erwischt. Er wurde zur Blutprobe auf die Polizeiwache gebracht.
Hagen: 20-jähriger fährt PKW ohne Fahrerlaubnis und unter Drogeneinfluss

Hagen (ost)
Spät am Mittwochabend bemerkte eine Polizeistreife im Bereich des Berliner Platzes ein Auto, dessen Abblendlicht nicht funktionierte. Die Polizisten beschlossen, das Fahrzeug anzuhalten und zu überprüfen. Dabei stellte sich heraus, dass der 20-jährige Fahrer aus Hagen keine gültige Fahrerlaubnis hatte. Außerdem wurde festgestellt, dass er in der Vergangenheit bereits mehrmals ohne Fahrerlaubnis gefahren war. Während der Kontrolle bemerkten die Beamten, dass der 20-jährige stark erweiterte Pupillen hatte. Ein daraufhin durchgeführter Drogentest war positiv – der Fahrer hatte Kokain konsumiert.
Der 20-jährige wurde zur Polizeiwache Hoheleye gebracht, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Ihn erwartet eine Anzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis unter Drogeneinfluss. (Kli.)
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wobei 63.352 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 56.367 Verdächtige, darunter 49.610 Männer, 6.757 Frauen und 16.655 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 73.917, wobei 65.532 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 57.879 Verdächtige, darunter 51.099 Männer, 6.780 Frauen und 18.722 nicht-deutsche Verdächtige. Nordrhein-Westfalen bleibt weiterhin die Region mit den meisten gemeldeten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








