Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Hagen: 76-jährige Frau lebensgefährlich verletzt

Ehemann als Tatverdächtiger festgenommen, Mordkommission ermittelt.

Foto: Depositphotos

Hagen-Eilpe (ost)

Am Donnerstag (14.05.2026) wurden Feuerwehr und Polizei gegen 13.50 Uhr zu einem Vorfall in der Straße „An der Koppel“ in Hagen-Eilpe gerufen. Es ging um die Information über eine schwer verletzte Frau. Die Rettungskräfte fanden vor Ort eine 76-jährige Bewohnerin des Hauses, die lebensbedrohliche Kopfverletzungen hatte. Nach der Erstversorgung durch den Notarzt wurde die Frau mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen. Der 78-jährige Ehemann der Frau, der auch an der Adresse wohnt, steht nach aktuellen Ermittlungen unter dem Verdacht, seiner Ehefrau die Verletzungen zugefügt zu haben. Anschließend hat er sich selbst schwer verletzt. Der Verdächtige wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht und vorläufig festgenommen. Die Polizei in Hagen hat eine Mordkommission eingesetzt. Die Untersuchungen zu den Hintergründen und dem Motiv des versuchten Tötungsdelikts dauern an. Derzeit können keine weiteren Informationen gegeben werden. (sch)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle gemeldet, wobei 357 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der gemeldeten Fälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 671 Verdächtige, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 Nicht-Deutsche. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 – 470 – zeigt sich, dass Nordrhein-Westfalen eine ähnliche Anzahl von Fällen aufweist.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

Karte für diesen Artikel

nf24