Die Polizei fand bei einer Wohnungsdurchsuchung Drogen, Waffen und Zubehör. Das Duo wurde festgenommen und die Kriminalpolizei übernahm die Ermittlungen.
Hagen-Altenhagen: Polizeieinsatz nach Hinweis, Drogen und Waffen entdeckt

Hagen-Altenhagen (ost)
Am Montagmittag (17.08.2026) entdeckten Einsatzkräfte bei der Hausdurchsuchung einer 51-jährigen Frau und eines 49-jährigen Mannes Drogen, Anbauwerkzeuge und Verpackungsmaterial. Das Paar wurde gegen 13.00 Uhr aufgrund von Beobachtungen einer Zeugin von der Polizei ins Visier genommen. Die Einsatzkräfte trafen die beiden Hagener in ihrer Wohnung an und fanden bei der Durchsuchung verschiedene Behälter mit vermutlichen Drogen. Diese wurden vorläufig als Marihuana, Amphetamin und Potenzpillen identifiziert. Neben einem “Growzelt” und Präzisionswaagen stießen die Einsatzkräfte auch auf eine griffbereite Machete. Die Beweismittel wurden beschlagnahmt und sowohl die Frau als auch der Mann vorübergehend festgenommen. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen aufgrund des illegalen Drogenhandels übernommen. (rei)
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63.352 im Jahr 2022 auf 65.532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch von 56.367 im Jahr 2022 auf 57.879 im Jahr 2023 zurück. In Nordrhein-Westfalen gab es im Jahr 2023 die meisten aufgezeichneten Drogenfälle in Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








