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Hagen-Altenhagen: Verdacht der Drogenfahrt und Kennzeichenmissbrauch

Polizeikontrolle deckt Vergehen auf, Fahrer positiv getestet, Ermittlungen laufen weiter

Foto: unsplash

Hagen-Altenhagen (ost)

Als ein Polizeiauto am Montag (30.03.) vor einer roten Ampel auf dem Märkischen Ring wartete, fiel den Beamten ein BMW mit einem französischen Kurzzeitkennzeichen auf. Ein Polizist erinnerte sich daran, dass er das Auto in den letzten Wochen mehrmals im Hagener Stadtgebiet gesehen hatte, wo es am Straßenrand oder auf öffentlichen Parkplätzen abgestellt war. Da der Verdacht bestand, dass der BMW dauerhaft in Deutschland genutzt wird, entschieden sich die Einsatzkräfte um 18.20 Uhr für eine Kontrolle.

Der 39-jährige Fahrer gab an, dass er das Auto von einem Bekannten geliehen hatte. Er übergab den Beamten den Fahrzeugbrief des BMW. Aus dem vorgelegten Dokument und der Umweltplakette ging hervor, dass das Auto ein Kennzeichen aus Essen hatte. Recherchen in den polizeilichen Datenbanken ergaben, dass das Auto auch mit einem Essener Kennzeichen zugelassen war. Der Verdacht des Kennzeichenmissbrauchs erhärtete sich, weshalb die Kennzeichen des BMW von den Polizisten beschlagnahmt wurden.

Der 39-jährige Hagener, der am Steuer des Autos saß, wies immer wieder auf den Besitzer des Fahrzeugs hin, als Unstimmigkeiten bezüglich des BMW auftraten. Er stimmte einem Drogenvortest zu, der positiv ausfiel. Daher musste er eine Blutprobe abgeben. Der Mann konnte sich den positiven Vortest nicht erklären. Ihm wurde die Fahrt mit fahrerlaubnispflichtigen Fahrzeugen bis zur Ausnüchterung untersagt. Zudem erhielt er eine Anzeige wegen des Fahrens unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Die Ermittlungen zum BMW dauern an. (arn)

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wovon 63.352 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 56.367 Verdächtige, darunter 49.610 Männer, 6.757 Frauen und 16.655 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 73.917, wobei 65.532 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 57.879 Verdächtige, darunter 51.099 Männer, 6.780 Frauen und 18.722 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten aufgezeichneten Drogenfälle mit 73.917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

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