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Hagen: Autofahrer flüchtet nach Unfall und wird festgenommen

Zivilbeamte der Polizei Dortmund stoppten am Montag einen Autofahrer, der mehrere rote Ampeln überfuhr. Nach einer Flucht zu Fuß wurde der 28-Jährige festgenommen.

Foto: Depositphotos

Dortmund (ost)

Fortlaufende Nummer: 0463

Beamte der Polizei Dortmund planten am Montag (8. Juni) um 14:23 Uhr auf der Jägerstraße die Kontrolle eines Autos. Das Fahrzeug war zuvor über mehrere rote Ampeln gefahren.

Als die Polizisten den Fahrer in der Gronaustraße stoppen wollten, beschleunigte er und floh. Aufgrund der hohen Geschwindigkeit verlor der Fahrer die Kontrolle über das Auto. Das Fahrzeug geriet von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem anderen Auto und einem Baum.

Nach dem Unfall flüchtete der Fahrer zu Fuß. Die Einsatzkräfte nahmen die Verfolgung auf und schnappten den Mann kurz darauf. Sie nahmen den 28-jährigen Mann aus Hagen fest.

Bei der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass der 28-Jährige keine Fahrerlaubnis besaß. Es gab auch Anzeichen dafür, dass er unter dem Einfluss von Cannabis stand. Gegen den Mann lag außerdem ein Haftbefehl vor. Die Polizei brachte ihn in Gewahrsam.

Die Beamten erstatteten Anzeigen wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung, des illegalen Autorennens, der Fahrerflucht und des Fahrens ohne Fahrerlaubnis.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% aller Unfälle ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Von den Unfällen ereigneten sich 55.296 innerorts (8,68%), 17.437 außerorts (ohne Autobahnen) (2,74%) und 6.889 auf Autobahnen (1,08%). Insgesamt gab es 450 Todesopfer, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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