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Hagen: Autofahrer verursacht Verkehrsunfall

Ein alkoholisierter Autofahrer verursachte einen Verkehrsunfall mit hohem Sachschaden in Hagen. Der Unfallhergang führte zu erheblichen Schäden an mehreren geparkten Fahrzeugen.

Foto: Depositphotos

Hagen (ost)

Am Freitagabend (19:30 Uhr) hat ein Bürger aus Hagen über den Polizeinotruf 110 einen Verkehrsunfall auf der Bergstraße gemeldet. Der Anrufer gab an, dass mehrere geparkte Autos beschädigt wurden und erwähnte auch, dass er Alkohol getrunken hatte.

Die Rettungskräfte trafen den Mann in der Nähe der Cuno-Berufsschule auf der Bergstraße an. Vor Ort wurden seine Angaben bestätigt. Nach der Auswertung der Spuren und den Aussagen des Fahrers ergab sich der folgende Unfallhergang:

Der 37-jährige Mann aus Hagen fuhr mit seinem Opel Astra die Bergstraße in Richtung Konkordiastraße entlang. In der Nähe der Berufsschule kam ihm ein Fahrzeug entgegen. Er gab an, dass er den Abstand falsch eingeschätzt hatte und seinen Wagen nach rechts lenkte. Dabei berührte er zunächst den Außenspiegel eines geparkten Ford Fiesta. Danach prallte er gegen einen geparkten VW T-Rock und schob diesen sowohl auf den Gehweg als auch gegen einen weiteren abgestellten Toyota Yaris. Durch die Wucht des Aufpralls drehte sich das Fahrzeug des Unfallverursachers um die eigene Achse und kam entgegen der ursprünglichen Fahrtrichtung zum Stillstand. Der Fahrer blieb unverletzt.

Alle beteiligten Fahrzeuge wurden stark beschädigt und waren nicht mehr fahrtüchtig. Sie mussten abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden wird auf einen mittleren fünfstelligen Betrag geschätzt.

Im Zuge der Unfallaufnahme erhärtete sich der Verdacht, dass der 37-jährige Mann unter Alkoholeinfluss stand. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von ungefähr 1 Promille. Dem Mann wurde eine Blutprobe entnommen, sein Führerschein wurde eingezogen und eine Strafanzeige wurde erstellt. (tr)

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 56367 auf 57879. Unter den Verdächtigen waren 49610 Männer und 6757 Frauen im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 51099 Männer und 6780 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 auf 18722. Trotz des Anstiegs der Drogenfälle in Nordrhein-Westfalen ist es nicht die Region mit den meisten registrierten Fällen in Deutschland im Jahr 2023, wo insgesamt 73917 Fälle verzeichnet wurden.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% entspricht. Die meisten Unfälle waren Übrige Sachschadensunfälle mit 556.792 Fällen, was 87,36% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 Fälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Fälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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