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Hagen: Beleidigungen und Widerstand – Bundespolizei vollzieht Gewahrsam

Am Morgen des 22. März beleidigte ein Mann die Mitarbeiter eines Kiosks im Hagener Hauptbahnhof. Die Bundespolizei vollzog daraufhin eine Ingewahrsamnahme, um den Platzverweis durchzusetzen.

Foto: Depositphotos

Hagen (ost)

Früh am 22. März beleidigte ein Mann die Angestellten eines Kiosks am Hagener Hauptbahnhof. Als die Bundespolizei um Hilfe gebeten wurde, wurden auch die Beamten beleidigt. Der erteilte Platzverweis wurde nicht befolgt. Daraufhin nahm die Bundespolizei den Mann in Gewahrsam, um den Platzverweis durchzusetzen.

Um 08:35 Uhr erhielt die Streife von Mitarbeitern eines Geschäfts am Hagener Hauptbahnhof die Nachricht, dass ein Mann in dem Geschäft randalierte und die Angestellten beleidigte. Bei ihrer Ankunft trafen die Beamten auf einen 21-Jährigen. Dieser reagierte nicht auf Ansprache, war unkooperativ und zeigte sich verbal aggressiv.

Eine 29-jährige Mitarbeiterin berichtete den Uniformierten, dass der Mann das Geschäft betreten und sie beleidigt habe. Als sie ihn aufforderte, das Geschäft zu verlassen, weigerte sich der guineische Staatsangehörige. Die Streife begleitete ihn aus dem Geschäft und erteilte ihm einen Platzverweis. Dieser wurde trotz mehrfacher Aufforderung nicht befolgt, woraufhin die Beamten ihn an den Armen packten, um ihn wegzuführen. Der Aggressor leistete aktiven Widerstand, wurde zu Boden gebracht, fixiert und zur Dienststelle gebracht. Nach seiner Belehrung äußerte sich der Tatverdächtige nicht, erklärte jedoch, den Hagener Hauptbahnhof nicht verlassen zu wollen. Nach Rücksprache mit einem Richter wurde Gewahrsam angeordnet.

Die eingesetzten Beamten brachten den Beschuldigten in das Polizeigewahrsam Hagen. Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren ein.

Quelle: Presseportal

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