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Hagen: Betrugsmaschen erkennen und schützen

Die Hagener Polizei informiert über verschiedene Betrugsmaschen und gibt Verhaltenshinweise bei der Sparkasse an Volme und Ruhr. Am Dienstag, 01.09.2026, von 10-13 Uhr.

Oliver Bittern, Martina Rychlik und Ralph Hoffmann von der Dienststelle für Kriminalprävention/Opferschutz.
Foto: Presseportal.de

Hagen (ost)

Gauner und Gaunerinnen entwickeln kontinuierlich neue Methoden, um an das Geld oder die persönlichen Daten ihrer Opfer zu gelangen. Egal ob es sich um einen Schockanruf, falsche Polizeibeamte, den Enkeltrick, Phishing oder andere Betrugsmaschen handelt – die Vorgehensweisen sind vielfältig und können Menschen jeden Alters betreffen.

Am Dienstag, den 01.09.2026, wird die Dienststelle für Kriminalprävention und Opferschutz der Polizei in Hagen bei der Sparkasse an Volme und Ruhr (Sparkassen-Karree 1 in Hagen) zu Gast sein. Ein Bezirksdienstbeamter der Behörde wird die Dienststelle unterstützen. Interessierte Bürger haben zwischen 10 und 13 Uhr die Gelegenheit, sich kostenlos und umfassend über verschiedene Betrugsmaschen zu informieren.

Die Fachleute werden darüber informieren, wie die Täter vorgehen, wie man typische Betrugsversuche erkennen kann und welches Verhalten in solchen Situationen ratsam ist. Das Ziel der Veranstaltung ist es, das Bewusstsein für verschiedene Maschen zu schärfen, konkrete Verhaltenshinweise zu geben und so dazu beizutragen, dass Bürger nicht Opfer werden.

Das Angebot richtet sich explizit an Bürger jeden Alters. Denn Betrugsversuche begegnen uns heute auf verschiedenen Wegen – am Telefon, an der Haustür, per E-Mail oder im Internet. Wer die üblichen Methoden kennt und weiß, worauf man achten sollte, kann sich besser schützen. (arn)

Quelle: Presseportal

Cybercrime-Statistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Nordrhein-Westfalen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Rückgang der gemeldeten Fälle von 29667 im Jahr 2022 auf 21181 im Jahr 2023. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg jedoch von 7667 auf 8126. Die Anzahl der Verdächtigen stieg ebenfalls von 6623 auf 7062, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 4478 auf 4726 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 2145 auf 2336 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen blieb mit 2072 im Jahr 2022 und 2159 im Jahr 2023 relativ konstant. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl an gemeldeten Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 29.667 21.181
Anzahl der aufgeklärten Fälle 7.667 8.126
Anzahl der Verdächtigen 6.623 7.062
Anzahl der männlichen Verdächtigen 4.478 4.726
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.145 2.336
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 2.072 2.159

Quelle: Bundeskriminalamt

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