Polizei entdeckt betrunkenen Fahrer im Hagener Rotlichtviertel mit 1,5 Promille. Mann wehrt sich gegen Blutentnahme und greift Polizisten an.
Hagen: Betrunken im Rotlichtviertel

Hagen (ost)
Während ihrer Patrouillentätigkeit bemerkten Polizeibeamte in der Nacht von Freitag auf Samstag (00:20 Uhr) einen PKW (MB Vito), der die Düppenbecker Straße (Hagener Rotlichtviertel) entgegen der Vorschriften befuhr.
Sofort bei der Kontrolle war offensichtlich, dass der 27-jährige Fahrer unter dem Einfluss von Alkohol stand. Er schwankte stark, hatte Schwierigkeiten, auf den Beinen zu bleiben und roch stark nach Alkohol. Der Atemalkoholtest bestätigte den Verdacht und zeigte einen Wert von etwa 1,5 Promille.
Der Hagener Mann weigerte sich jedoch, der folgenden Blutentnahme auf der Polizeiwache freiwillig zuzustimmen. Er wurde völlig aggressiv, versuchte sowohl die Polizisten als auch den Arzt zu schlagen, zu treten und anzuspucken. Selbst die Fesselung hielt ihn nicht davon ab, sich weiterhin ungebührlich zu verhalten. Unter anderem beleidigte er die anwesenden Polizistinnen mit den Worten: „Halts Maul du Fotze“, als sie versuchten, ihn zu beruhigen.
Gegen den Mann wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet, sein Führerschein wurde eingezogen und er verbrachte den Rest der Nacht in Polizeigewahrsam. (tr)
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch von 56367 auf 57879 zurück. Unter den Verdächtigen waren 2023 51099 Männer und 6780 Frauen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 im Jahr 2022 auf 18722 im Jahr 2023. Nordrhein-Westfalen bleibt weiterhin die Region mit den meisten registrierten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








