Ein 36-jähriger Mann verletzte seine Frau nach Streit über religiöse Ansichten. Die Polizei verhängte ein Rückkehrverbot und ermittelt gegen ihn.
Hagen-Boele: Gewalt wegen religiöser Ansichten

Hagen-Boele (ost)
Seit einiger Zeit gibt es in Boele zwischen einem Ehepaar aufgrund unterschiedlicher religiöser Ansichten Streitigkeiten. Am Mittwochabend (30.09.2026) griff der 36-jährige Ehemann seine Frau in der gemeinsamen Wohnung an. Die Frau rief die Polizei. Sie erklärte den Beamten vor Ort, dass sie zu einer kurdischen Hochzeit gehen wollte, ihr Mann aber dagegen war. Deshalb brachte der 36-Jährige sie während des Streits zu Boden und hielt sie am Hals fest. Danach verließ er die Wohnung. Aufgrund der Aussagen verhängten die Beamten ein 14-tägiges Rückkehrverbot für den Ehemann und leiteten Ermittlungen gegen ihn ein. Die Frau erhielt Informationen zu Opferschutzangeboten.
Wenn Sie Opfer häuslicher Gewalt sind, wenden Sie sich bitte an die Polizei. Betroffene können auch das kostenlose Hilfetelefon “Gewalt gegen Frauen” unter der Telefonnummer 116 016 oder das Hilfetelefon “Gewalt an Männern” unter 0800 123 9900 anrufen. Die Beratung ist rund um die Uhr und in 18 Sprachen verfügbar.
Für weitere Beratung steht auch das Kriminalkommissariat Kriminalprävention/Opferschutz der Polizei Hagen zur Verfügung. Die zuständigen Beamten sind unter den Telefonnummern 02331 986-3659 oder -3654 erreichbar. (rst)
Quelle: Presseportal








