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Hagen-Boele: Zigarettenstummel aus fahrendem Pkw geworfen

Ein 30-jähriger Hagener musste nach einer Verkehrskontrolle eine Blutprobe abgeben, da er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln ein Fahrzeug führte.

Foto: Depositphotos

Hagen-Boele (ost)

Nach einer Verkehrskontrolle auf dem Boeler Ring in Hagen am Dienstag (06.05.2025) um 21.50 Uhr, musste ein 30-jähriger Hagener eine Blutprobe abgeben. Er wird verdächtigt, unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln ein Auto gefahren zu haben. Die Beamten bemerkten den Mann, weil er während der Fahrt einen brennenden Zigarettenstummel aus dem Fenster seines VW Golf auf die Straße warf. Aufgrund dieses ungewöhnlichen Verhaltens wurde genauer hingesehen.

Während der folgenden Verkehrskontrolle ergab sich für das Team des Funkstreifenwagens der Verdacht, dass der Mann Drogen konsumiert und anschließend unter ihrem Einfluss gefahren ist. Ein durchgeführter Vortest war positiv. Der Mann gestand, Drogen genommen zu haben. Er musste auf der Wache eine Blutprobe abgeben. Ein Verfahren wurde gegen den 30-Jährigen eingeleitet und ihm wurde die Weiterfahrt bis zum vollständigen Abbau der Substanzen untersagt. Die unsachgemäße Entsorgung des Zigarettenstummels führte zu einer weiteren Anzeige, diesmal wegen eines Verstoßes gegen das Kreislaufwirtschaftsgesetz.

Die Polizei weist darauf hin, dass schon der Konsum einer kleinen Menge an Betäubungsmitteln zahlreiche physische und psychische Auswirkungen haben kann. Wer Drogen nimmt und dann Auto fährt, gefährdet sich selbst und andere. Die Polizei empfiehlt daher: Kein Alkohol und keine Drogen am Steuer! (rd)

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität verzeichnet, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 2022 56367 und stieg im Jahr 2023 auf 57879. Die Anzahl der männlichen Verdächtigen lag 2022 bei 49610 und stieg auf 51099 im Jahr 2023, während die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 6757 auf 6780 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 16655 im Jahr 2022 auf 18722 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten aufgezeichneten Drogenfälle in Deutschland mit insgesamt 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

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