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Hagen-Dahl: Autofahrerin fährt gegen Baum

Eine 23-Jährige verlor in Dahl die Kontrolle über ihr Auto und fuhr gegen einen Baum. Nach einem positiven Drogenvortest wurden Führerschein und Auto beschlagnahmt.

Foto: Depositphotos

Hagen-Dahl (ost)

Am Samstag (28.02.) hat eine 23-jährige Frau in Dahl die Kontrolle über ihr Auto verloren und ist gegen einen Baum gefahren. Gegen 20 Uhr war die Frau aus Hagen mit einem Ford auf der Straße Hunsdiek in Richtung Stollenstraße unterwegs. Sie erklärte, dass die ABS-Leuchte plötzlich im Kurvenbereich zu blinken begann. Dadurch konnte sie nicht mehr auf ihr Fahrzeug reagieren und kollidierte mit dem Baum. Die 23-Jährige, die angab, unverletzt geblieben zu sein, alarmierte die Polizei. Nachdem eine Polizeistreife einen freiwilligen Drogentest mit ihr durchgeführt hatte, fiel dieser positiv für zwei verschiedene Substanzen aus. Die Autofahrerin musste die Beamten zur Wache begleiten und eine Blutprobe abgeben. Anschließend wurde ihr Führerschein beschlagnahmt und sie wurde wegen Gefährdung des Straßenverkehrs angezeigt. Die Hagerin darf vorerst keine fahrerlaubnispflichtigen Fahrzeuge mehr führen. Der Ford wurde bei dem Unfall schwer beschädigt und musste abgeschleppt werden. Die Auswertung der Blutprobe ist noch nicht abgeschlossen. (arn)

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wobei 63.352 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 56.367 Verdächtige, darunter 49.610 Männer, 6.757 Frauen und 16.655 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 73.917, wobei 65.532 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 57.879 Verdächtige, darunter 51.099 Männer, 6.780 Frauen und 18.722 Nicht-Deutsche. Nordrhein-Westfalen hatte 2023 die höchste Anzahl an aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen verzeichnet, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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