260 Einsatzkräfte durchsuchten 30 Objekte in 13 Städten wegen Verdacht auf Schwarzlohnzahlungen, Schaden von circa 1,5 Millionen Euro entstanden.
Hagen: Durchsuchungen in Gebäudereinigungsbranche

Dortmund/Hagen (ost)
Im Rahmen eines umfangreichen Ermittlungsverfahrens in der Gebäudereinigungsbranche haben 260 Beamte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit am 06. August 2026 im Auftrag der Staatsanwaltschaften Hagen und Essen 30 Standorte in Arnsberg, Bochum, Dorsten, Dortmund, Gütersloh, Hagen, Hattingen, Herdecke, Saarbrücken, Saerbeck, Münster, Warendorf und Wuppertal durchsucht. Der Fokus lag auf dem Raum Hagen.
Der Verdacht besteht, dass die Verdächtigen über einen längeren Zeitraum Schwarzlohnzahlungen an Arbeitnehmer durch den Kauf sogenannter Abdeckrechnungen verschleiert haben.
Den Sozialversicherungsträgern und dem Finanzamt ist potenziell ein Schaden in Höhe von ungefähr 1,5 Millionen Euro entstanden.
Es fanden Durchsuchungen in Geschäftsräumen und Privatwohnungen statt. Dabei wurden Beweismittel wie Geschäftsunterlagen, elektronische Datenträger und Mobiltelefone sichergestellt. Es kam zu keinen Festnahmen.
Die Beamten der Finanzkontrolle Schwarzarbeit wurden von den Kräften der internen Digitalen Forensik sowie spezialisierten Vermögensermittlern unterstützt.
Aufgrund der laufenden Untersuchungen können derzeit keine weiteren Details bekannt gegeben werden.
Quelle: Presseportal








