Unbekannte Täter stehlen hochwertigen Schmuck in vierstelligem Betrag. Polizei bietet kostenlose Beratung zum Einbruchschutz an.
Hagen-Eilpe: Einbruch in Wohnung – Polizei weist auf Beratungsangebot hin
Hagen-Eilpe (ost)
In der Hohle Straße brachen bisher unbekannte Täter am Montag (24.02.2025) in die Wohnung einer 81-jährigen Frau ein und stahlen hochwertigen Schmuck im Wert eines niedrigen vierstelligen Betrags. Zwischen 16.30 und 18 Uhr drangen die Täter gewaltsam durch die Eingangstür in die Wohnräume ein und durchsuchten sie auf typische Weise. Danach gelang es ihnen, unerkannt mit dem Schmuck zu entkommen.
Die Fachleute im Bereich Kriminalprävention möchten den aktuellen Einbruch zum Anlass nehmen, um auf ihr kostenloses Beratungsangebot zum Thema Einbruchsschutz hinzuweisen. Sie können unsere technischen Berater unter der Telefonnummer 02331 986 3654 oder per E-Mail unter KK_KPO.Hagen@polizei.nrw.de erreichen, die Ihnen gerne für Fragen oder eine individuelle Beratung zur Verfügung stehen. Weitere Informationen zum Thema Einbruchsschutz finden Sie unter: k-einbruch.de. (rst)
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 signifikant an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Trotz einer Zunahme der aufgeklärten Fälle von 3.385 auf 3.616 blieb die Anzahl der Verdächtigen mit 2.789 im Jahr 2022 und 3.069 im Jahr 2023 relativ konstant. Die Anzahl der männlichen Verdächtigen stieg von 2.344 auf 2.614, während die Anzahl der weiblichen Verdächtigen nahezu gleich blieb. Auffällig ist auch der Anstieg der nicht-deutschen Verdächtigen von 1.196 im Jahr 2022 auf 1.451 im Jahr 2023. Im Vergleich zu der Region mit den meisten Einbruchsfällen in Deutschland im Jahr 2023, die 27.061 Fälle verzeichnete, liegt Nordrhein-Westfalen zwar darunter, jedoch bleibt die Situation besorgniserregend.
2022 | 2023 | |
---|---|---|
Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt