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Hagen-Eilpe: Überfall mit Baseballschlägern, Gruppe attackiert Männer mit Baseballschlägern – Zeugen gesucht!

Am Donnerstag trafen Männer an der Riegestraße aufeinander. Nach einem Angriff wurden zwei ins Krankenhaus gebracht. Polizei bittet um Hinweise.

Foto: Depositphotos

Hagen-Eilpe (ost)

Am Donnerstag (05.03.2026) trafen sich mehrere Männer an der Riegestraße. Nach einem physischen Angriff mit Baseballschlägern wurden ein 22-jähriger und ein 49-jähriger ins Krankenhaus gebracht.

Die beiden Männer standen gegen 18.45 Uhr an einer Einfahrt in der Nähe der Kurfürstenstraße, als ein E-Scooter-Fahrer in Richtung Riegestraße vorbeifuhr. Dabei beleidigte der Unbekannte die Männer. Der 49-Jährige folgte zu Fuß dem E-Scooter und einem dahinter fahrenden Mercedes-Benz. Als sie in die Riegestraße abbogen, warteten dort mehrere Männer und griffen den 49-Jährigen an. Dabei benutzten die vier bis fünf Unbekannten auch Baseballschläger. Der 49-Jährige erlitt mehrere Verletzungen. Der 22-Jährige folgte dem 49-Jährigen und versuchte, die Schläge abzuwehren. Auch er wurde leicht verletzt. Anschließend fuhren die Personen mit dem Mercedes-Benz in Richtung Eilper Straße davon.

Ein alarmierter Krankenwagen behandelte die Verletzungen der 22- und 49-Jährigen und brachte sie dann ins Krankenhaus. Die eingesetzten Polizeibeamten suchten in der Umgebung nach dem Fluchtwagen und den Tätern, konnten sie jedoch nicht finden.

Die verdächtigen Männer waren etwa 1,85 Meter groß, hatten schwarze Haare und eine breite Statur. Zeugen zufolge handelte es sich bei dem Fluchtwagen um einen grauen Mercedes-Benz Coupé, der der Modellreihe SLK zugeordnet werden kann.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und fragt: Wer kann Informationen über die Täter geben oder hat die Tat beobachtet? Bitte melden Sie sich telefonisch unter der Nummer 02331 986 2066. (rst)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 signifikant an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während im Jahr 2023 die Zahl auf 470 stieg. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 458 männlich, 60 weiblich und 206 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen die meisten Mordfälle in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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