Polizeikontrolle entlarvt betrunkener E-Scooter-Fahrer mit Kokain im Wasserlosen Tal. Untersagtes Führen von Kraftfahrzeugen und fehlende Versicherung führen zu Strafanzeigen.
Hagen-Emst: E-Scooter-Fahrer mit 1,6 Promille und positivem Drogentest

Hagen-Emst (ost)
Am Freitag, den 28.08.2026, führten Polizistinnen um 03.05 Uhr eine Kontrolle an einem 42-jährigen E-Scooter-Fahrer im Wasserlosen Tal durch. Der Mann fuhr zuvor auf der Straße und stieg ab, als er den Streifenwagen sah. Während der Überprüfung bemerkten die Beamtinnen starken Alkoholgeruch. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab etwa 1,6 Promille. Ein Drogenvortest zeigte zudem Kokain an. Es stellte sich heraus, dass der E-Scooter nicht versichert war. Der Mann wurde zur Polizeiwache Hoheleye gebracht, wo eine Blutprobe entnommen wurde. Danach wurde er freigelassen. Das Führen von Fahrzeugen wurde ihm untersagt und entsprechende Strafanzeigen wurden erstellt. Gegen den Halter des E-Scooters wurde auch wegen fehlendem Versicherungsschutz eine Anzeige erstattet. (sch)
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogen registriert, während im Jahr 2023 die Zahl auf 73.917 stieg. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63.352 im Jahr 2022 auf 65.532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich im Jahr 2022 auf 56.367, während sie im Jahr 2023 auf 57.879 stieg. Von den Verdächtigen waren 49.610 männlich und 6.757 weiblich im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 51.099 männliche und 6.780 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 16.655 im Jahr 2022 auf 18.722 im Jahr 2023. Im Vergleich zu der Region mit den meisten registrierten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023 – 73.917 in Nordrhein-Westfalen – zeigt sich, dass diese Region einen signifikanten Anteil an den Gesamtdrogenfällen in Deutschland ausmacht.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








