Am Dienstag fanden gemeinsame Personen- und Fahrzeugkontrollen in Hagen statt. Kontrollen verliefen ohne Beanstandungen, aber es wurden Verstöße festgestellt und Maßnahmen ergriffen.
Hagen: Erfolgreiche Kontrollen von Ordnungsdienst und Polizei

Hagen (ost)
Am Dienstag (10.02.2026) haben Polizeibeamte zusammen mit dem SOD der Stadt Hagen Personen- und Fahrzeugkontrollen sowie Gewerbekontrollen durchgeführt. In der Nähe des Bodelschwinghplatzes wurden mehrere Personen kontrolliert. Die Überprüfungen verliefen ohne Probleme. Allerdings haben die Einsatzkräfte in der Nähe einen Personalausweis und weitere Dokumente gefunden, die zur Fahndung ausgeschrieben waren. Die Unterlagen wurden sichergestellt und der Besitzerin übergeben. Am Bahnhof haben Mitarbeiter des SOD bei einer Gewerbekontrolle festgestellt, dass ein Angestellter im Kassenbereich zwei Holzschläger griffbereit als vermeintliche Verteidigungsmittel bereithielt. Der Verstoß wurde vom Ordnungsamt geahndet. Zudem trafen Polizeibeamte eine Person, die angab, kurz zuvor vier Druckverschlussbeutel Marihuana von einem 44-jährigen Mann gekauft zu haben. Der Verdächtige wurde in der Nähe angetroffen. Gegen ihn wurde ein Bereichsbetretungsverbot für den Bahnhofsbereich Hagens ausgesprochen. Außerdem wurden zwei Strafanzeigen wegen unerlaubten Aufenthalts erstattet. Parallel dazu durchgeführte Gewerbekontrollen des SOD in Altenhagen ergaben kleinere Mängel, wie versperrte Fluchtwege, eine fehlende Ausschanklizenz und einen abgelaufenen Feuerlöscher. Die Feststellungen wurden dokumentiert und dem zuständigen Gewerbeamt gemeldet. Weitere Kontrollen werden in Zukunft ebenfalls durchgeführt. (hir)
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während im Jahr 2023 die Zahl auf 73.917 stieg. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63.352 im Jahr 2022 auf 65.532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich im Jahr 2022 auf 56.367, wobei 49.610 männliche und 6.757 weibliche Verdächtige waren. Im Jahr 2023 wurden 57.879 Verdächtige registriert, darunter 51.099 Männer und 6.780 Frauen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 16.655 im Jahr 2022 auf 18.722 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Drogenfälle in Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








