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Hagen: Fliegerbombe in Eckesey entdeckt

Eine amerikanische 250-Kilo-Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg wurde in Eckesey gefunden und muss heute entschärft werden. Rund 1.000 Anwohnerinnen und Anwohner werden evakuiert.

Foto: unsplash

Hagen (ost)

Während der geplanten Untersuchung eines Verdachts auf Kampfmittel an der Herderstraße in Eckesey wurde eine amerikanische 250-Kilo-Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden, die noch entschärft werden muss. Ab 13 Uhr beginnen der Ordnungsdienst der Stadt Hagen und das Technische Hilfswerk (THW) mit der Evakuierung von etwa 1.000 Bewohnerinnen und Bewohnern in einem Umkreis von 250 Metern um den Fundort. Vorher werden Warnfahrten mit Lautsprecherdurchsagen des Ordnungsamtes im betroffenen Bereich durchgeführt. Anhand einer Adressliste klingeln die Teams bei den betroffenen Personen und informieren sie über die Notwendigkeit, die Adresse zu verlassen. Gleichzeitig sperrt die Polizei Hagen alle Straßen in dem betroffenen Gebiet und das Ordnungsamt richtet Halteverbote ein. Außerdem wird der Bahnverkehr im angrenzenden Abschnitt während der Entschärfung vorübergehend eingestellt.

Über die städtische Website, die Social-Media-Kanäle der Stadt Hagen sowie lokale Medien erfahren Bewohnerinnen und Bewohner, wann sie zu ihren Wohnadressen zurückkehren können. Neben dem Blindenwerk Hagen sind auch Gewerbebetriebe, Arztpraxen, Geschäfte, Gastronomiebetriebe und Einrichtungen in Eckesey von der Evakuierung betroffen.

Anlaufstelle für Bewohnerinnen und Bewohner eingerichtet Für Personen, die während der Evakuierung eine Unterkunft benötigen, steht das Schulzentrum Boelerheide mit der Realschule Heinrich-Heine und der Hauptschule Geschwister-Scholl sowie die Kampfbahn Boelerheide als Anlaufstelle zur Verfügung. Die Hagener Straßenbahn AG organisiert einen entsprechenden Busverkehr. Die Sammelstelle für den Bustransport befindet sich auf dem Wielandplatz. Bewohnerinnen und Bewohner können sich bei Fragen an eine eigens eingerichtete Hotline unter Telefon 02331/207-4897 wenden.

Quelle: Presseportal

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