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Hagen-Garenfeld: Zeugen stellen tatverdächtigen Betrüger

24-Jähriger in Untersuchungshaft. Ein couragiertes Einschreiten von Zeugen führte zur Festnahme des Mannes nach einem Trickdiebstahl im Mai 2026.

Foto: Depositphotos

Hagen-Garenfeld (ost)

Schon im Mai griffen mehrere Zeugen mutig bei einem Trickdiebstahl ein, wodurch die Polizei einen verdächtigen Mann festnehmen konnte. Der 24-jährige Verdächtige sitzt derzeit in Untersuchungshaft.

Der Trickdiebstahl ereignete sich am 20.05.2026, als eine 81-jährige Frau über ihr Festnetztelefon von einem falschen Polizeibeamten kontaktiert wurde. Unter dem Vorwand, dass die Tochter der Seniorin in einen schweren Verkehrsunfall verwickelt war, sollte die Seniorin nun eine Geldsumme als Sicherheitsleistung zahlen. Die 81-Jährige wurde angewiesen, all ihren Schmuck und Bargeld zu sammeln.

Einige Stunden später übergab die Seniorin Schmuck und Bargeld in einem Beutel an einen Mann, der an ihrer Haustür erschien. Nachdem der Mann weg war, stellte sich heraus, dass es sich um Betrug handelte, nachdem die Enkeltochter und die angeblich in den Unfall verwickelte Tochter vor Ort konsultiert worden waren. Der Täter flüchtete zu Fuß in Richtung Villigster Straße. Die 27-jährige Enkelin und ihre 57-jährige Mutter nahmen die Verfolgung auf und folgten dem Mann mit dem Auto.

Der flüchtige Betrüger bog schließlich auf einen Schotterweg ab, der zu einem landwirtschaftlichen Betrieb führte. Die Frauen verfolgten ihn und trafen einen Anwohner, dem sie den Trickdiebstahl kurz erklärten. Mit Hilfe des 55-Jährigen gelang es ihnen, den Flüchtigen auf einem Feld festzuhalten, bis die Polizei eintraf. Sie nahmen den 24-Jährigen vorläufig fest. Er wurde einem Haftrichter vorgeführt, der Untersuchungshaft anordnete. Die Hagener Kriminalpolizei führt weitere Ermittlungen durch. (rst)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen. Von diesen Unfällen führten 63.250 zu Personenschäden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% der Gesamtzahl ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel beliefen sich auf 3.764, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle betrugen 556.792, was 87,36% entspricht. In der Ortslage innerorts gab es 55.296 Unfälle, was 8,68% ausmacht, außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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