Ein 58-jähriger Mann entwendete am 8. Juli das Smartphone einer jungen Frau im Hagener Hauptbahnhof. Die Bundespolizei sucht nun nach der Geschädigten.
Hagen: Geschädigte nach Handydiebstahl gesucht

Hagen (ost)
Am 8. Juli hat ein Mann das Handy einer jungen Frau im Hauptbahnhof Hagen gestohlen.
Um 10:40 Uhr befand sich das Opfer vor einem Dönerladen im Hauptbahnhof. Dort legte sie ihr Smartphone auf die Theke des Geschäfts. Nachdem sie ihre Bestellung erhalten hatte, verließ sie den Bereich um die Theke und ließ ihr Handy zurück. Ein 58-jähriger türkischer Staatsbürger beobachtete die Situation, nahm das Handy an sich und verließ den Bahnhof in eine unbekannte Richtung. Die Mitarbeiter des Geschäfts informierten am nächsten Tag die Beamten des Bundespolizeireviers Hagen über den Vorfall.
Mithilfe von Überwachungsbildern des Bahnhofs konnten die Bundespolizisten den Verdächtigen am 24. Juli finden und seine Identität feststellen. Das gestohlene Smartphone konnte jedoch im weiteren Verlauf der polizeilichen Maßnahmen nicht aufgefunden werden. Während der Befragung machte er keine Aussagen.
Die junge Frau konnte bisher nicht identifiziert werden. Sie war schlank und ungefähr 170-175 cm groß. Ihr Alter wird auf 20 bis 30 Jahre geschätzt. Sie hatte braune, lange Haare.
Falls Sie die Person sind oder sie kennen, bitte melden Sie sich unter der Telefonnummer 0231 562247-0 oder per E-Mail: bpoli.dortmund@polizei.bund.de.
Quelle: Presseportal
Cybercrime-Statistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Cyberkriminalitätsraten in Nordrhein-Westfalen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Rückgang der gemeldeten Fälle von 29667 im Jahr 2022 auf 21181 im Jahr 2023. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg jedoch von 7667 auf 8126 im gleichen Zeitraum. Die Anzahl der Verdächtigen stieg ebenfalls von 6623 auf 7062, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu hatte Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl an aufgezeichneten Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 29.667 | 21.181 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 7.667 | 8.126 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.623 | 7.062 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 4.478 | 4.726 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.145 | 2.336 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 2.072 | 2.159 |
Quelle: Bundeskriminalamt








