Am Donnerstag führte die Hagener Polizei Geschwindigkeitskontrollen durch und stellte zahlreiche Verstöße fest. In kurzer Zeit wurden 30 Geschwindigkeitsverstöße registriert.
Hagen: Geschwindigkeitskontrollen auf der Enneper Straße

Hagen (ost)
Am Donnerstag (02.04.) hat der Verkehrsdienst der Polizei in Hagen auf der Enneper Straße in Richtung „Im Mühlenwert“ Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt und dabei eine Vielzahl von Verstößen festgestellt. Innerhalb einer Stunde wurde die Geschwindigkeitsbegrenzung 20 Mal überschritten. Nach etwa 1,5 Stunden gab es 30 Geschwindigkeitsverstöße.
In unmittelbarer Nähe der Kontrollstelle befinden sich zwei Schulen und mehrere Haltestellen des öffentlichen Nahverkehrs. Außerdem kam es in der Vergangenheit an der Kreuzung Enneper Straße/Grundschötteler Straße/An der Kohlenbahn zu teilweise schweren Verkehrsunfällen. Dieser Bereich wird als Unfallschwerpunkt eingestuft.
Regelmäßige Kontrollen durch die Polizei sind daher umso wichtiger. Das Ziel ist die Verbesserung der Verkehrssicherheit – insbesondere zum Schutz der Schülerinnen und Schüler. Die Hagener Polizei warnt in diesem Zusammenhang erneut eindringlich vor den Gefahren von überhöhter Geschwindigkeit und zeigt „Null Toleranz“.
Denn Raser gefährden die Sicherheit anderer Personen und stehen deshalb im Fokus der Polizei. Personen, die zu schnell fahren, müssen beispielsweise damit rechnen, dass ihr Führerschein und ihr Fahrzeug beschlagnahmt werden. Straßen sind keine Rennstrecken und kein angemessener Ort für Wettbewerbe oder zur Selbstdarstellung!
Teilnahme an illegalen Rennen ist strafbar. Wenn dabei jemand getötet wird, riskieren Raser eine Anklage wegen Mordes. Denn unabhängig davon, wer den Verkehrsunfall verursacht hat, entscheidet die Geschwindigkeit über die Konsequenzen. Hier kann es schnell um Leben oder Tod gehen. (arn)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








