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Hagen: Häusliche Gewalt – Polizei verweist Sohn aus gemeinsamer Wohnung

Am 11.07.2026 wurde die Polizei wegen häuslicher Gewalt gerufen. Der 17-Jährige wurde aus der Wohnung verwiesen und ein Rückkehrverbot für 14 Tage ausgesprochen.

Foto: unsplash

Hagen (ost)

Am 11.07.2026 wurde die Polizei um 23:07 Uhr wegen eines Vorfalls von häuslicher Gewalt im Stadtteil Boele in Hagen gerufen.

Nach bisherigen Informationen kam es in einer gemeinsamen Wohnung zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen einem 17-jährigen Sohn, seiner 19-jährigen Schwester und seiner 59-jährigen Mutter. Der 17-Jährige soll dabei geschubst sowie mit Gegenständen beworfen und geschlagen haben.

Bei der Dokumentation des Vorfalls stellten die anwesenden Polizeibeamten fest, dass es in der Vergangenheit bereits wiederholt zu Konflikten und Vorfällen häuslicher Gewalt zwischen den Beteiligten gekommen sein soll.

Um weitere Übergriffe zu unterbinden, wiesen die Polizeibeamten den 17-Jährigen aus der gemeinsamen Wohnung. Zudem wurde ein Rückkehrverbot für 14 Tage ausgesprochen.

Die Polizei hat gegen den 17-Jährigen ein Strafverfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an.

Die Polizei empfiehlt allen Betroffenen von häuslicher Gewalt, sich zu melden. Betroffene können sich jederzeit an die Polizei wenden oder das kostenlose Hilfetelefon “Gewalt gegen Frauen” unter der Telefonnummer 116 016 bzw. das Hilfetelefon “Gewalt an Männern” unter 0800 123 9900 kontaktieren. Die Beratung ist rund um die Uhr und in 18 Sprachen verfügbar.

Für weitere Beratung steht auch das Kriminalkommissariat Kriminalprävention/Opferschutz der Polizei Hagen zur Verfügung. Die zuständigen Beamten sind unter den Telefonnummern 02331 986-3659 oder -3654 erreichbar. (rd)

Quelle: Presseportal

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