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Hagen-Haspe: Brandstiftungen in Haspe – Polizei ermittelt

Am Montagnachmittag kam es zu zwei Bränden in Haspe, vermutlich durch Brandstiftung verursacht. Die Kriminalpolizei untersucht mögliche Zusammenhänge.

Foto: Depositphotos

Hagen-Haspe (ost)

Am Montagnachmittag (13.04.2026) ereigneten sich in Haspe zwei Brände, die vermutlich vorsätzlich verursacht wurden. Die mögliche Verbindung der beiden Brände wird derzeit von der Kriminalpolizei untersucht.

Der erste Brand brach gegen 14.20 Uhr an einem abgemeldeten VW aus, der auf einem Parkplatz in der Markanastraße abgestellt war. Das Fahrzeug war bereits teilweise zerlegt und wurde durch das Feuer vollständig zerstört. Die Feuerwehr konnte den Brand löschen. Polizeibeamte begannen mit den ersten Ermittlungen zur Brandursache vor Ort. Zeugenberichten zufolge warfen zwei Jungen einen nicht näher beschriebenen Gegenstand in das Auto und entfernten sich dann in Richtung Fußgängerzone, bevor der Brand ausbrach.

Die beiden unbekannten Jungen sind zwischen 12 und 15 Jahren alt, haben dunkle Haare und trugen schwarze Rucksäcke. Einer der Jungen war schlank und trug eine beigefarbene Hose, eine schwarze Jacke und weiße Sneaker. Der andere Junge war etwas kräftiger, trug eine Brille, eine weiße Jacke, eine schwarze Hose und dunkle Schuhe.

Etwa eine Stunde später, gegen 15 Uhr, wurden Polizeibeamte zu einem Brand in der Preußerstraße gerufen. Ein ehemaliges Fast-Food-Restaurant stand in Flammen, wie die Feuerwehr bereits mitteilte. Die Polizei sperrte die Straße für die Dauer des Einsatzes in beide Richtungen. Auch hier geht die Kriminalpolizei von Brandstiftung aus, jedoch liegen bisher keine Hinweise auf verdächtige Personen vor.

Die Polizei bittet daher um Zeugenaussagen zu den Bränden: Wer kann Informationen zu den beiden Jungen beim Fahrzeugbrand geben? Wer hat verdächtige Personen in der Nähe des ehemaligen Fast-Food-Restaurants gesehen? Wer hat sonstige verdächtige Beobachtungen gemacht, die mit den Bränden in Verbindung stehen könnten? Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer 02331 986 2066 zu melden. (rst)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, von denen 357 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der Mordfälle auf 470, von denen 443 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 671 Verdächtige, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu hatte die Region in Deutschland im Jahr 2023 mit den meisten registrierten Mordfällen 470 Fälle.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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