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Hagen-Haspe: Frontalunfall auf Vogelsanger Straße

Eine 76-Jährige geriet in den Gegenverkehr und verursachte einen Unfall. Ein medizinischer Notfall könnte die Ursache für ihr Fahrverhalten gewesen sein.

Foto: Depositphotos

Hagen-Haspe (ost)

Am Mittwoch (12.08.) ereignete sich auf der Vogelsanger Straße ein Frontalzusammenstoß. Um 10.35 Uhr fuhr eine 76-jährige Frau mit einem Toyota in Richtung Hagen-Haspe. Laut Zeugenaussagen hatte die Hagenerin Schwierigkeiten, ihr Auto in der Spur zu halten. Sie geriet mehrmals in den Gegenverkehr, bis sie schließlich die Leitplanke berührte und dann in einen entgegenkommenden VW fuhr. Der 35-jährige Fahrer des Tiguan hatte bereits die auffällige Fahrweise der Frau bemerkt. Er gab an, die Geschwindigkeit stark reduziert und durch Hupen versucht zu haben, auf sich aufmerksam zu machen. Nachdem die Seniorin die Leitplanke berührt hatte, versuchte er noch auszuweichen, jedoch fuhr sie fast frontal in sein Auto. Es gab Hinweise darauf, dass ein medizinischer Notfall die Fahrweise der 76-Jährigen verursacht hatte. Sie erlitt leichte Verletzungen bei dem Unfall. Ein Rettungswagen brachte die Hagenerin zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Der Fahrer des VW blieb unverletzt. Die Polizei sperrte die Vogelsanger Straße im Bereich des Unfallortes für die Dauer der Unfallaufnahme. Die weiteren Ermittlungen zur Unfallursache führt das Verkehrskommissariat der Hagener Polizei. (arn)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die der Schwerverletzten 11.172 und die der Leichtverletzten 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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