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Hagen-Haspe: Polizist verletzt, Jugendlicher festgenommen

Ein Jugendlicher leistete Widerstand gegen die Polizei, verletzte einen Beamten und gab falsche Personalien an. Der verletzte Polizist musste ins Krankenhaus, der Jugendliche wird angezeigt.

Foto: Depositphotos

Hagen-Haspe (ost)

Am Freitag (10.07.) widersetzte sich ein 16-Jähriger der Polizei – ein Polizist wurde bei den Widerstandshandlungen des Jugendlichen verletzt und war danach nicht mehr dienstfähig. Der Beamte und seine Kollegin waren aufgrund eines Streits zwischen Jugendlichen im Einsatz und suchten nach einem Verdächtigen, der sich um 13.55 Uhr mit anderen Personen im Pavillon am Hüttenplatz aufhielt.

Während die Polizei mit einer Zeugin sprach, versuchte der 16-Jährige, der zur Gruppe gehörte, in Richtung des Altenheims wegzugehen. Die Beamten hielten ihn an und forderten ihn auf, sich zu identifizieren. Der Jugendliche gab jedoch falsche persönliche Informationen an. Als er zur Wache gebracht werden sollte, um seine richtige Identität festzustellen, versuchte er zu fliehen. Der Polizist hielt ihn fest, um ihn am Weglaufen zu hindern. Bei dem daraus resultierenden Gerangel fielen der Polizist und der Jugendliche zu Boden. Erst nachdem der Jugendliche festgenommen und zur Wache gebracht wurde, gab er schließlich seine richtigen Informationen an. Er hatte Angst vor einer Anzeige und rannte deshalb weg. Die Mutter des Minderjährigen holte ihn nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen ab. Der verletzte und nicht mehr dienstfähige Polizist musste im Krankenhaus behandelt werden. Der 16-Jährige muss sich wegen Widerstands, Körperverletzung und falscher Namensangabe verantworten. (arn)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 im Jahr 2022 auf 443 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Darunter waren 458 männliche Verdächtige und 60 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 596 männliche und 75 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 206 im Jahr 2022 auf 310 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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