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Hagen-Haspe: Streit an Engstelle eskaliert

Ein Streit zwischen Verkehrsteilnehmern in der Harkortstraße endete mit mehreren Strafanzeigen nach einem Disput an einer Engstelle. Ein Lkw-Fahrer und ein VW-Fahrer beschuldigten sich gegenseitig, während die Polizei Ermittlungen durchführt.

Foto: unsplash

Hagen-Haspe (ost)

Am Mittwoch (26.08.) kam es in der Harkortstraße zu einer Auseinandersetzung zwischen Verkehrsteilnehmern, die in mehreren Strafanzeigen endete. Nach derzeitigen Ermittlungen fuhr ein 36-jähriger Mann gegen 13.30 Uhr mit seinem VW die Harkortstraße entlang. An der Kreuzung kam es zu einem Streit mit einer entgegenkommenden Fahrerin. Diese wollte in die Jungfernbruchstraße abbiegen, was aufgrund der parkenden Fahrzeuge vor ihr jedoch nicht möglich war. Es gab Uneinigkeiten darüber, wie die Situation an der Engstelle gelöst werden könnte. Infolgedessen bildete sich ein Rückstau.

Der Fahrer eines Lkw näherte sich dann dem Fahrzeug des 36-Jährigen. Dieser fuhr daraufhin ein Stück zurück. Beide Männer beschrieben danach unterschiedliche Versionen des Geschehens. Der VW-Fahrer behauptete, dass der 47-Jährige an seine Fahrertür trat und mit der rechten Hand den linken Außenspiegel traf, wodurch die Spiegelverglasung herunterfiel und zersprang. Der Lkw-Fahrer erklärte jedoch, dass der 36-Jährige zunächst zurückfuhr, dann aber wieder vorwärts bewegte. Dabei traf der Außenspiegel die Hand des 47-Jährigen, der über leichte Verletzungen klagte. Der Mann aus Hagen stieg aus dem Auto aus und riss die Verglasung des umgeklappten Spiegels von der restlichen Verkabelung ab, warf sie auf den Boden. Die Verkehrsteilnehmer beleidigten sich gegenseitig als “Arschloch” und “Hurensohn”. Die Polizei fertigte Strafanzeigen an. Die Ermittlungen sind noch im Gange. (arn)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% aller Unfälle ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren 3.764, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. In der Ortslage innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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