Diensthund Horst konnte einen Tatverdächtigen nach einem versuchten Einbruch in Haspe erfolgreich festnehmen.
Hagen-Haspe: Verdächtige nach Einbruch gestellt

Hagen-Haspe (ost)
In der Nacht vom Donnerstag auf Freitag (18.09.2026) drangen zwei Diebe in das Gelände eines Schrottplatzes in Haspe ein. Um 02.20 Uhr wurde der Einbruchsalarm von einem Sicherheitsdienst in der Voerder Straße ausgelöst. Die Videoüberwachung zeigte, dass sich mindestens eine unbefugte Person auf dem Gelände befand. Sofort wurden mehrere Einsatzkräfte zur Umstellung des Schrottplatzes entsandt. Zwei Verdächtige, die in den angrenzenden Wald flohen, wurden von einer Streifenwagenbesatzung erkannt. Bei der Suche nach ihnen wurde unter anderem Diensthund Horst eingesetzt, der einen 49-jährigen Mann aufspürte. Dieser hatte sich im Wald versteckt. Die Polizei nahm ihn vorläufig fest. Aufgrund einer leichten Verletzung durch den Biss des Diensthundes musste er zunächst ärztlich versorgt werden. Danach wurde er von Beamten in Polizeigewahrsam gebracht. Der zweite Täter ist noch auf der Flucht. Die Hagener Polizei erhielt Unterstützung von Einsatzkräften benachbarter Polizeibehörden bei der Fahndung. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen. (sen)
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 auf 3.616. Die Anzahl der Verdächtigen sank leicht von 2.789 auf 3.069, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen mit 2.614 und die der weiblichen Verdächtigen mit 455 nahezu konstant blieb. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.196 auf 1.451. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Einbruchsfälle in Deutschland mit insgesamt 27.061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle aufgezeichnet, wobei 357 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der aufgezeichneten Fälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich zu der Region in Nordrhein-Westfalen mit den meisten aufgezeichneten Mordfällen im Jahr 2023 – 470 – zeigt sich, dass die Mordraten in dieser Region alarmierend hoch sind.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








