Ein Motorradfahrer wurde mit überhöhter Geschwindigkeit erwischt, ohne Versicherung und Fahrerlaubnis, positiver Drogenvortest und Blutprobe entnommen.
Hagen-Haspe: Zu schnell und ohne Fahrerlaubnis an Polizei vorbeigefahren

Hagen-Haspe (ost)
In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch (24.06.2026) bemerkten Polizisten einen Motorradfahrer, der mit deutlich zu hoher Geschwindigkeit unterwegs war. Ein 22-jähriger Mann fuhr um etwa 01:00 Uhr auf der Leimstraße an dem Streifenwagen vorbei und beschleunigte mehrmals stark. Bei der anschließenden Kontrolle wies der junge Fahrer von sich aus darauf hin, dass sein Motorrad nicht versichert war. Die Ermittlungen der Polizei ergaben zudem, dass er nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis war. Ein freiwilliger Drogentest reagierte positiv auf verschiedene Substanzen. Das Motorrad wurde daraufhin von den Polizisten sichergestellt und es wurde eine Blutprobe entnommen. Aufgrund der Verkehrsverstöße erwartet ihn nun ein Strafverfahren. (rei)
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der gelösten Fälle ebenfalls zunahm, blieb die Anzahl der Verdächtigen relativ konstant. Im Jahr 2023 wurden insgesamt 57879 Verdächtige erfasst, darunter 51099 Männer und 6780 Frauen. Auffällig ist der Anstieg der nicht-deutschen Verdächtigen von 16655 im Jahr 2022 auf 18722 im Jahr 2023. Trotz des Anstiegs der Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen bleibt die Region mit den meisten erfassten Fällen in Deutschland im Jahr 2023.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon entfallen 63.250 Unfälle auf Personenschäden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschäden machen 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Tote, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








