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Hagen-Hohenlimburg: Diebstahl auf Friedhof

Unbekannter stiehlt Geld aus Kondolenzbriefen. Polizei ermittelt nach Diebstahl von Bargeld in zweistelliger Höhe. Kriminalpolizei bittet um Hinweise.

Foto: Depositphotos

Hagen-Hohenlimburg (ost)

Derzeit führt die Polizei Untersuchungen nach einem bisher unbekannten Täter durch, der am Montag (08.06.2026) den katholischen Friedhof in Hohenlimburg betreten und unbemerkt Geld aus Kondolenzbriefen gestohlen hat.

Während einer Trauerfeier am Morgen wurde eine verschließbare Box vor der Andachtshalle aufgestellt. Zu einem unbeaufsichtigten Zeitpunkt näherte sich eine Person der Box, zog mit einem Werkzeug mehrere Briefumschläge aus dem Einwurfschlitz und nahm Bargeld in zweistelliger Höhe mit. Die Box wurde leicht beschädigt, so dass anwesende Personen später den Diebstahl bemerkten. Sie informierten die Polizei.

Die Kriminalpolizei hat nun die Ermittlungen übernommen und fragt: Wer hat Hinweise zu verdächtigen Personen oder anderen verdächtigen Beobachtungen auf dem Friedhof in der Georg-Scheer-Straße? Zeugen werden gebeten, sich telefonisch unter der Rufnummer 02331 986 2066 zu melden. (rst)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle von Mord aufgezeichnet, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 im Jahr 2022 auf 443 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Davon waren 458 männlich, 60 weiblich und 206 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu gab es im Jahr 2023 in Nordrhein-Westfalen die meisten aufgezeichneten Mordfälle in Deutschland mit insgesamt 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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