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Hagen-Hohenlimburg: Flucht vor der Polizei mit Unfall

Auto und Führerschein beschlagnahmt. Der Fahrer verlor die Kontrolle und prallte gegen eine Grundstücksmauer, wurde daraufhin von den Beamten gestoppt.

Foto: Depositphotos

Hagen-Hohenlimburg (ost)

Am Abend des Mittwochs (07.01.2026) bemerkte eine Streifenwagenbesatzung gegen 23:10 Uhr auf der Elseyer Straße in Hagen-Hohenlimburg einen verdächtigen VW Passat. Der 30-jährige Fahrer war den Polizisten aus vorherigen Einsätzen bekannt. Als die Beamten umkehrten, um das Fahrzeug zu überprüfen, beschleunigte der Mann deutlich, um einer Kontrolle zu entgehen. Zwischenzeitlich schaltete er auch das Abblendlicht aus. Trotz eindeutiger Stoppsignale in der Lenneuferstraße setzte der Fahrer seine Flucht fort und erreichte dabei nach Schätzungen Geschwindigkeiten von etwa 80 bis 90 km/h. Die Fahrt führte dann über die Unternahmerstraße und Ludwigstraße, weiter über ein Firmengelände und schließlich in die Wulfeldstraße. Aufgrund der glatten Straße verlor der Fahrer in der Wulfeldstraße die Kontrolle und prallte gegen eine Grundstücksmauer an einem Haus. An der Kreuzung Wulfeldstraße/Stadeweg hielt der Mann kurz an, woraufhin der Streifenwagen quer vor dem Auto positioniert werden konnte. Der Fahrer wurde sofort festgenommen und am Weiterfahren gehindert. Glücklicherweise wurde während der rasanten Fahrt des Mannes niemand gefährdet. Am Auto waren Kennzeichen angebracht, die nicht zugelassen waren. Die angebrachten Siegel schienen bei genauerer Betrachtung gefälscht zu sein. Alkohol- und Drogentests verliefen negativ. Die Polizisten beschlagnahmten den Führerschein, die Kennzeichen und das Auto des 30-Jährigen. Es wurden Anzeigen wegen illegalen Autorennens, Fahrerflucht und Verstößen gegen das Pflichtversicherungsgesetz erstattet. Außerdem wurde ein Bericht an die zuständige Straßenverkehrsbehörde weitergeleitet. (hir)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon endeten 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. 3.764 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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