Ein 24-jähriger Hagener erhielt eine Strafanzeige wegen Straßenverkehrsgefährdung nach einem Unfall. Seine geröteten Augen und der positive Drogenvortest führten zur Beschlagnahmung seines Führerscheins.
Hagen-Mitte: Anzeige nach Parkrempler

Hagen-Mitte (ost)
Nach einem „Parkrempler“ erhielt ein 24-jähriger Hagener am Montag (02.02.) eine Strafanzeige wegen Straßenverkehrsgefährdung. Gegen 18.30 Uhr fuhr der Mann mit einem Peugeot durch die Blücherstraße und beschädigte beim Einparken einen Peugeot. Während Polizisten den Unfall aufnahmen, bemerkten sie die geröteten und glasigen Augen des jungen Hageners. Seine Pupillen reagierten zudem kaum auf Lichteinstrahlungen. Ein freiwillig durchgeführter Drogenvortest schlug auf THC an. Der 24-Jährige gab daraufhin an, am Vortag einen Joint geraucht zu haben. Cannabis konsumiere er jeden Abend. Der Mann musste die Polizisten zur Entnahme einer Blutprobe in ein Krankenhaus begleiten. Der Führerschein des 24-Jährigen wurde beschlagnahmt. Ihm ist das Führen von Kraftfahrzeugen bis auf Weiteres Untersagt. (arn)
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 2022 56367, wobei 49610 männliche und 6757 weibliche Verdächtige waren. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Verdächtigen auf 57879, wobei 51099 männliche und 6780 weibliche Verdächtige erfasst wurden. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 im Jahr 2022 auf 18722 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region mit den meisten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 73917 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








