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Hagen-Mitte: Brutaler Einbruch in Hagener Innenstadt

Mehrere Täter brachen in Juweliergeschäft ein, stahlen Schmuck und flüchteten mit hochmotorisiertem Auto. Polizei bittet um Hinweise.

Blitzeinbruch Innenstadt
Foto: Presseportal.de

Hagen-Mitte (ost)

Am frühen Donnerstagmorgen des 13.08.2026 brachen mehrere bisher unbekannte Täter in ein Juweliergeschäft in der Innenstadt ein, stahlen Schmuck und flüchteten unerkannt mit einem leistungsstarken Auto. Gegen 4.15 Uhr alarmierte ein 31-jähriger Mann die Polizei in der Elberfelder Straße. Er informierte die Beamten darüber, dass er auf einer Bank saß und zwei Autos bemerkt hatte. Diese waren ein silberner VW Golf IV und ein weißer Audi S3. Kurz darauf hörte er einen lauten Knall und sah, wie der Golf rückwärts gegen den Rollladen des Juweliergeschäfts fuhr. Dadurch entstand eine Öffnung, durch die drei unbekannte Täter in das Geschäft eindrangen und kurze Zeit später mit gefüllten Taschen wieder herauskamen. Ein weiterer Mann blieb währenddessen vor dem Geschäft bei den beiden Fahrzeugen stehen. Anschließend stiegen alle Täter in den weißen Audi S3 ein und flüchteten mit hoher Geschwindigkeit über die Elberfelder Straße. Laut dem Zeugen trugen die Unbekannten weiße Maleranzüge. Den Golf ließen sie am Tatort zurück, wo er von der Polizei sichergestellt wurde. Im Inneren des Geschäfts stellten die Beamten fest, dass mehrere Vitrinen beschädigt und ausgeräumt worden waren. Die sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen im Stadtgebiet blieben erfolglos. Die Kripo übernahm die Ermittlungen vor Ort und fragt: Wer hat am frühen Donnerstagmorgen im Hagener Stadtgebiet den leistungsstarken weißen Audi S3 bemerkt oder kann sonstige wichtige Informationen geben? Hinweise werden unter der Rufnummer 02331 986 2066 entgegengenommen. (sen)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Jahr 2023 gab es 596 männliche Verdächtige im Vergleich zu 60 weiblichen Verdächtigen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 206 auf 310. Trotz des Anstiegs in Nordrhein-Westfalen bleibt die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023, mit insgesamt 470 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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