Polizeibeamte stellen zwei Einbrecher in der Innenstadt, Diensthund Turbo stellt Täter nach Flucht in Baustellengelände.
Hagen-Mitte: Einbrecher flüchten in ehemalige Polizeiwache Innenstadt

Hagen-Mitte (ost)
Am Montagabend (16.03.2026) wurden von Polizeibeamten in der Innenstadt zwei Einbrecher festgenommen, die unter anderem in das Gebäude der ehemaligen Polizeiwache Innenstadt geflüchtet waren. Ein Bewohner des Bergischen Rings alarmierte gegen 19.50 Uhr die Polizei, da sich die beiden Täter unberechtigt auf dem Hinterhof eines dortigen Mehrfamilienhauses aufhielten. Nachdem sie den Zeugen entdeckt hatten, flüchteten sie in Richtung der Prentzelstraße. Auf dem Baustellengelände an dem Gebäude der ehemaligen Polizeiwache Innenstadt wurde ein 38-jähriger Verdächtiger von Polizisten festgenommen und vorläufig in Gewahrsam genommen. Der zweite Mann (45) versteckte sich im Gebäude. Mit Hilfe des Diensthundes Turbo gelang es den Einsatzkräften, den Verdächtigen zu stellen und vorübergehend festzunehmen. Dabei wurde er leicht verletzt und musste ambulant in einem Krankenhaus behandelt werden. Es stellte sich später heraus, dass der 45-Jährige unter anderem wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz mit mehreren Haftbefehlen gesucht wurde. Die Kripo ermittelt nun gegen die Männer wegen des Verdachts auf besonders schweren Diebstahl und Hausfriedensbruch. (sen)
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 signifikant an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle von Einbrüchen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 im Jahr 2022 auf 3.616 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2.789 im Jahr 2022 auf 3.069 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 2.344 männlich und 455 weiblich im Jahr 2023. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.196 im Jahr 2022 auf 1.451 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu wurden in der Region mit den meisten gemeldeten Einbrüchen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 27.061 Fälle verzeichnet.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle von Mord registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Davon waren 458 männlich, 60 weiblich und 206 nicht-deutsche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 596 männliche, 75 weibliche und 310 nicht-deutsche Verdächtige gab. Im Jahr 2023 verzeichnete Nordrhein-Westfalen die meisten Mordfälle in Deutschland mit insgesamt 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 im Jahr 2022 auf 65532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen lag im Jahr 2022 bei 56367 und stieg im Jahr 2023 auf 57879. Dabei waren 2023 51099 männliche Verdächtige und 6780 weibliche Verdächtige zu verzeichnen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 im Jahr 2022 auf 18722 im Jahr 2023. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland war Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die Region mit den meisten gemeldeten Drogenfällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








